Bundesministerium des Inneren

Pressemitteilung · 17.09.2015

Rücktritt des Präsidenten des BAMF

Dr. Manfred Schmidt bittet Bundesinnenminister darum, von seinen Aufgaben entbunden zu werden

Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, aufgenommen am 12.03.2015 in der Zentrale des Bundesamtes in Nürnberg Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, aufgenommen am 12.03.2015 in der Zentrale des Bundesamtes in Nürnberg (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) BAMF-Präsident Quelle: Weigel/dpa BAMF-Präsident Dr. Manfred Schmidt

Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Dr. Manfred Schmidt, hat aus persönlichen Gründen darum gebeten, von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Bundesminister Dr. Thomas de Maizière ist dieser Bitte nachgekommen.

Der Bundesinnenminister bedauert, mit Dr. Schmidt einen Behördenleiter zu verlieren, der hervorragende Arbeit geleistet hat. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge steht in der aktuellen politischen Situation im Fokus. Die dramatisch gestiegenen Zahlen von Asylsuchenden in Deutschland stellen neben den Ländern und Kommunen auch das Bundesamt vor enorme Herausforderungen. Um die Behörde in die Lage zu versetzen, in dieser Ausnahmesituation ihre Aufgaben bewältigen zu können, sind auch aufgrund des außergewöhnlichen Einsatzes von Dr. Schmidt Personal, Stellen und Haushaltsmittel in großem Umfang bereitgestellt worden. Dies wird auch weiterhin erforderlich sein.

Dr. Schmidt, der seit Dezember 2010 Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge war, hat auch in dieser für das Bundesamt schwierigen Lage stets besonnen und umsichtig gehandelt. Er hat mit großem Verantwortungsbewusstsein und enormen Engagement die Voraussetzungen geschaffen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes ihre wichtigen Aufgaben weiterhin gut und engagiert wahrnehmen.

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