Zusammenarbeit bei der Begrenzung irregulärer Migration auf der Westbalkanroute

Typ: Meldung , Schwerpunktthema: Migration , Datum: 29.11.2023

Bundesinnenministerin Faeser zu Gesprächen in Belgrad: „Insgesamt bleibt der Westbalkan die wichtigste Transitregion der EU“

Die Balkanroute hat sich zum Drehkreuz für irreguläre Migration nach Deutschland entwickelt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser ist deshalb nach Belgrad gereist, um vor Ort Gespräche mit ihrem serbischen Amtskollegen Bratislav Gašić und Außenminister Ivica Dačić zu führen. „Ich setze mich für einen wirksamen EU-Außengrenzschutz bei gleichzeitiger Einhaltung der Grund- und Menschenrechte ein“, unterstrich Faeser.

Im Austausch mit Innenminister Gašić ging es um Schleuserkriminalität, Außengrenzmaßnahmen und grenzpolizeiliche Aufbauhilfe. Faeser und Gašić vereinbarten, den Austausch von Lagebildern zur Migration intensivieren zu wollen. „Die Staaten des Westbalkans werden auch im Jahr 2024 ein Schwerpunkt unserer bilateralen grenzpolizeilichen Zusammenarbeit sein“, so die Bundesinnenministerin.

Schwerpunkt des Gesprächs mit Außenminister Dačić war die Visapolitik. „Es ist wichtig, dass Serbien seine Visapolitik zeitnah an die der EU anpasst“, betonte Faeser.

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