Bundesministerium des Inneren

Modell des Sieger-Entwurfs
Meldung · Ministerium · 01.03.2017

"Zusammenhalt" auf dem Gelände des Bundesinnenministeriums

Staatssekretär Engelke eröffnet Ausstellung zum Kunst-am-Bau-Wettbewerb im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Knapp zwei Jahre nachdem das Bundesinnenministerium (BMI) seine neue Liegenschaft zwischen Kanzleramt und Hauptbahnhof bezogen hat, sollen nun die Außenanlagen des BMI durch ein Kunstobjekt bereichert werden.

Dazu hatte das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung einen offenen zweiphasigen anonymen Kunst-am-Bau-Wettbewerb ausgelobt. Professionelle Künstler und Künstlergruppen weltweit waren aufgerufen, Kunstwerke für die süd-östlichen Außenanlagen des Neubaus des BMI zu entwickeln.

Insgesamt wurden 77 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Gewonnen hat der Berliner Künstler Roland Fuhrmann mit seinem Wettbewerbsbeitrag "Zusammenhalt". Der Entwurf sieht ein Feld aus vielfarbigen Stehlen vor, das sich je nach Standpunkt zu einem konkreten Gruppenbild wandelt.

Hierzu erklärte Staatssekretär Hans-Georg Engelke:
"Der Siegerbeitrag des Wettbewerbs verdeutlicht auf künstlerisch eigenständige und sehr überzeugende Weise, wofür wir im BMI täglich arbeiten: für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft."

Der Sieger-Entwurf und alle anderen eingereichten Arbeiten können vom 1. bis 15 März 2017 in einer öffentlichen Ausstellung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin besichtigt werden.

Die Ausstellung wurde am 28. Februar 2017 von Herr Staatssekretär Engelke im Beisein der Präsidentin des BBR, des Staatssekretärs im BMUB, Herrn Adler, sowie von weiteren Gästen der BImA, des BMI, des BBR, der Vertreter des Preisgerichts und anwesender Künstler feierlich eröffnet.

Das Sieger-Kunstwerk selbst wird ab dem Sommer diesen Jahres in der Außenanlage des BMI zu sehen sein.

Kunst am Bau
Bereits im Jahr 1950 hat der Deutsche Bundestag festgelegt, dass bei allen Bundesbauten ein fester prozentualer Anteil der Bausumme für Kunst am Bau eingesetzt werden soll. Kunst am Bau ist somit ein Bestandteil der öffentlichen Bauherrenaufgabe. Die Werke sollen dabei "einen eigenständigen künstlerischen Beitrag zur Bauaufgabe bilden, der einen Bezug zur Architektur oder zur Funktion des Bauwerks herstellt." Hierfür lobt der Bund regelmäßig Kunst am Bau Wettbewerbe aus, die zumeist als offene oder beschränkt offene Verfahren durchgeführt werden. Weitere Informationen zum Thema Kunst am Bau finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung.