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Meldung · Sport · 04.07.2016

Fonds zugunsten von DDR-Dopingopfern eingerichtet

Das Zweite Dopingopfer-Hilfegesetz ist am 3. Juli 2016 in Kraft getreten

DDR-Dopingopfer können ab sofort einen Antrag auf finanzielle Hilfe beim Bundesverwaltungsamt stellen.

Bereits im Jahre 2002 hatte die Bundesregierung einen Fonds aufgelegt, aus dem 194 DDR-Dopingopfer eine finanzielle Unterstützung in Höhe von jeweils rund 10.500 Euro erhalten haben. Damals wurden aber nicht alle DDR-Dopingopfer erfasst, unter anderem, weil die schweren Gesundheitsschäden als Folge des Dopings teilweise erst später eingetreten sind.

Mit dem Zweiten Dopingopfer-Hilfegesetz ist die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen worden, dass DDR-Dopingopfer, die die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, aber aus dem ersten Fonds keine Zahlung erhalten haben, gleichfalls 10.500 € als einmalige Hilfe erhalten.

Sollten Sie zu den Anspruchsvoraussetzungen oder dem Antragsverfahren Fragen haben, können Sie sich gerne telefonisch, schriftlich, per Fax oder E-Mail an die Ansprechpartner im Bundesverwaltungsamt wenden:

Kontakt beim Bundesverwaltungsamt

Weitere Informationen

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