Bundesministerium des Inneren

Meldung · IT & Digitalpolitik · 21.01.2016

Neues Portal: zusammen-für-flüchtlinge.de

Bundesinnenminister und betterplace.org stellen neues Internetangebot für Flüchtlingshilfe vor

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat heute das Büro der Spendenplattform betterplace.org besucht und das neue vom Bundesministerium des Innern geförderte Portal zur Koordinierung des bürgerschaftlichen Engagements im Bereich der Flüchtlingshilfe vorgestellt.

Zu den Gründen der Förderung erläuterte de Maizière:

"Die Bundesregierung hat sich mit der Digitalen Agenda das Ziel gesetzt, bürgerschaftliches Engagement mit Hilfe digitaler Hilfsmittel gezielt zu fördern. Das Portal zusammen-für-flüchtlinge.de setzt genau dort an, indem es zur besseren Koordinierung der großen Hilfsbereitschaft der Menschen in der Flüchtlingshilfe beiträgt. Ich freue mich daher, dass wir diese Initiative mit Mitteln des BMI fördern können."

Mehr Transparenz in der Flüchtlingshilfe

Bundesinnenminister de Maizière bei seinem Besuch der Räumlichkeiten von betterplace.org in Berlin Bundesinnenminister de Maizière bei seinem Besuch der Räumlichkeiten von betterplace.org in Berlin (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Besuch bei betterplace.org

Auf zusammen-für-flüchtlinge.de präsentieren derzeit rund 250 soziale Organisationen aus der ganzen Welt kostenlos ihre Projekte in der Flüchtlingshilfe. Private Spender und Unternehmen können hier sicher und transparent für diese Projekte spenden. 100 % der Spenden gehen an die projekttragende Organisation - ohne jeden Abzug.

In einer nächsten Ausbaustufe wird es auch möglich sein, Zeitspenden zu leisten. Das Spektrum reicht von der Nothilfe in Krisengebieten über Rettungseinsätze auf den Fluchtwegen bis hin zu Initiativen zur Integration von Asyl- und Schutzsuchenden in Deutschland. Jedes Hilfsprojekt ist dabei verpflichtet, seinen Bedarf transparent und konkret darzustellen und kann offen diskutiert und bewertet werden.

Bundesinnenminister de Maizière nutzte zugleich die Gelegenheit des Besuchs, um sich bei Christian Kraus, CEO der "gut.org gemeinnützige AG", die die Portale "zusammen-für-flüchtlinge.de" sowie "betterplace.org" betreiben, über die Arbeitsweise der Spendenplattform zu informieren.

Dr. Ulrike Kostka, Diözesandirektorin beim Caritasverband für das Erzbistum Berlin sowie Sophie Mirow von "Mensch Mensch Mensch e. V." erläuterten zudem ihre Erfahrungen beim Werben um Spenden über das Internet.

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