Bundesministerium des Inneren

Meldung · Bevölkerungsschutz · 28.12.2015

Silvester feiern - aber sicher

Wir wünschen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

Jedes Jahr in der Nacht vom 31. Dezember auf den 01. Januar feiern Menschen weltweit den Jahreswechsel. Viele freuen sich in der Silvesternacht über das alljährliche Feuerwerk. Leider kommt es dabei regelmäßig zu Verbrennungen und Verletzungen, weil Feuerwerkskörper nicht nach Gebrauchsanleitung verwendet, beziehungsweise illegale oder selbstgebaute Silvesterböller abgebrannt werden. Dass man sich so auch strafbar machen kann, ist kaum bekannt.

Es gelten - neben dem Gebrauch des gesunden Menschenverstandes - die gesetzlichen Regelungen zum sicheren Umgang mit Feuerwerk, die im Sprengstoffgesetz (Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe, SprengG) und in der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) festgelegt sind.

Demnach besteht insbesondere ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von:

  • Kirchen
  • Krankenhäusern
  • Kinder- und Altersheimen
  • Reet- oder Fachwerkhäusern
  • Bereichen mit großen Menschenansammlungen (z. B. in Berlin rund um das Brandenburger Tor)

Das Abbrennen von Feuerwerk durch jedermann an Silvester und Neujahr ist eine Ausnahmeregelung. Außerhalb dieser Zeit muss mindestens zwei Wochen im Voraus eine Erlaubnis der örtlichen Behörden eingeholt werden.

In manchen Gemeinden ist das Abbrennen der Böller nur zwischen 18.00 Uhr abends und 06.00 Uhr morgens erlaubt. Darüber hinaus können die Gemeinden das Abbrennen von Feuerwerk auch komplett verbieten.

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