Bundesministerium des Inneren

Staatssekretärin Dr. Emily Haber im Gespräch mit den Flüchtlingen aus Syrien Quelle: BMI
Meldung · Migration · 03.12.2014

Für ein neues Leben in Frieden

Staatssekretärin Haber begrüßt Resettlement-Flüchtlinge aus Syrien am Flughafen in Hannover

Am heutigen Morgen hat Staatssekretärin Dr. Emily Haber rund 170 Resettlement-Flüchtlinge am Flughafen Hannover-Langenhagen empfangen, die zuvor mit Hilfe des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) auf dem Landweg im Konvoi von Damaskus nach Beirut und von dort mit einem Charterflug nach Deutschland gebracht worden waren.

Bei den Flüchtlingen handelt es sich um nicht-syrische Staatsangehörige, insbesondere Iraker, einige somalische Staatsangehörige und staatenlose Palästinenser, die als Ausländer in der arabischen Republik Syrien zu den besonders verletzlichen Flüchtlingen gehören.

Die Schutzsuchenden werden ihr neues Leben in Deutschland zunächst im Erstaufnahmelager in Friedland/Niedersachsen beginnen, wo sie für die kommenden zwei Wochen bleiben werden.

Staatssekretärin Dr. Emily Haber spricht nach deren Ankunft zu den Flüchtlingen aus Syrien Staatssekretärin Dr. Emily Haber spricht nach deren Ankunft zu den Flüchtlingen aus Syrien (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Staatssekretärin Dr. Emily Haber richtet das Wort an die Flüchtlinge aus Syrien Quelle: BMI Staatssekretärin Dr. Emily Haber spricht nach deren Ankunft zu den Flüchtlingen aus Syrien

Staatssekretärin Dr. Haber war sichtlich froh, die Männer, Frauen und Kinder wohlbehalten nach der beschwerlichen Reise von Damaskus über den Libanon nach Deutschland in Hannover begrüßen zu können: "Sie haben einen langen Weg hinter sich, heute und auch in der Vergangenheit. Wir können uns die schwierigen Verhältnisse, unter denen Sie gelitten haben und vor denen Sie geflohen sind, nur schwer vorstellen. In Deutschland können Sie ein neues Leben in Frieden beginnen", betonte die Staatssekretärin im BMI.

Ebenfalls am heutigen Tage werden rund 80 weitere Resettlement-Flüchtlinge (v.a. aus Sri Lanka, Myanmar etc.), die bis zu ihrer Ausreise in Indonesien verharren mussten, nach Deutschland kommen, um hier Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können.

Diese Aufnahmen von besonders schutzbedürftigen Menschen werden durch ein besonderes Programm der Bundesregierung, das sog. Resettlement-Programm, möglich. Mit dem heute im Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung wird nach dem Abschluss seiner Pilotphase eine eigenständige Rechtsgrundlage für das erfolgreiche deutsche Programm geschaffen. Resettlement-Flüchtlingen wird damit in Deutschland eine dauerhafte Lebensperspektive geboten. Im Bereich des humanitären Aufenthaltsrechts wird die Rechtsstellung von Resettlement-Flüchtlingen zudem an die von Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen angeglichen.

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