Bundesministerium des Inneren

Flagge der Vereinten Nationen (Quelle: SmileStudio / shutterstock.com) Quelle: SmileStudio / shutterstock.com
Meldung · Sport · 04.04.2014

6. April wird Tag des Sports

Die Vereinten Nationen haben einen jährlichen "Internationalen Tag des Sports im Dienste von Entwicklung und Friede" ausgerufen.

Mit der Resolution A/RES/67/296 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) am 23. August 2013 den Gedenktag einstimmig beschlossen. Der 6. April wurde ausgewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1896 die Eröffnung der ersten Olympischen Sommerspiele der Neuzeit in Athen stattfand.

Der Gedenktag ist ein Aufruf zum Handeln, um das Leben von Menschen auf der ganzen Welt zu verändern. Sport ermöglicht einen Zugang zu kultureller Verständigung, Bildung, Gesundheit sowie wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. "Wir haben den wahren Wert des Sports schon häufiger gesehen. Er hilft jungen Menschen Werte wie Selbstdisziplin, Ehrgeiz und Selbstbewusstsein zu entwickeln. Er trotzt Stereotypen und liefert Auswege aus Streit und Kriminalität. Sport kann Menschen in Notlagen Hoffnung bringen", sagte der ehemalige IOC-Präsident Jacques Rogge, der bei der Verabschiedung der Resolution in New York anwesend war.

Auf die besondere Bedeutung des Sports für die Friedenskonsolidierung wurde auf der Weltsportministerkonferenz (MINEPS V) hingewiesen, die das Bundesministerium des Innern gemeinsam mit der UNESCO letztes Jahr in Berlin veranstaltet hat.

Für die Bundesregierung wird das Auswärtige Amt den Tag des Sports im Dienste von Entwicklung und Frieden im Rahmen seiner geförderten Langzeitprojekte in Entwicklungsländern begehen. Derzeit werden sieben dieser Langzeitprojekte mit der Unterstützung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Äthiopien, Burundi, Guatemala, Honduras, Namibia, Philippinen und Sambia durchgeführt. Die zuständigen Projektleiter wurden gebeten, am 6. April jeweils eine Veranstaltung in ihrem Land durchzuführen, die dem Anlass des VN-Tages gerecht wird.