Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

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Meldung · Bevölkerungsschutz · 26.02.2014

Auftaktgespräch zum Thema Bevölkerungsschutz und Ehrenamt

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière diskutiert mit den Spitzen des Zivil- und Katrastrophenschutzes die künftigen Herausforderungen des deutschen Hilfeleistungssystems.

Neben den großen privaten Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) nahmen auch der Deutsche Feuerwehrverband und die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk an dem Gespräch teil.

Im Fokus des Austauschs stand das Ehrenamt als Grundpfeiler des deutschen Hilfeleistungssystems. Traditionell gibt es in Deutschland nur wenige hauptamtliche und ganz überwiegend ehrenamtliche Einsatzkräfte. Derzeit engagieren sich rund 1,7 Millionen freiwillige Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz.

Ein neues Phänomen der ehrenamtlichen Hilfeleistung ist die privat über soziale Netzwerke organisierte "Spontanhilfe", wie sie etwa bei der Flutkatastrophe 2013 beobachtet werden konnte. Die sinnvolle und praktikable Einbindung solcher neuen Formen zivilgesellschaftlichen Engagements ist eine der künftigen Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes. "Wir müssen darüber reden, wie wir solche Initiativen positiv aufgreifen", betonte de Maizière in seinem Pressestatement. Wichtig sei es auch, die Rahmenbedingungen und Annerkennungsmöglichkeiten für ehrenamtliches Engagement zu verbessern. "Wir wollen, dass es denjenigen, die sich freiwillig engagieren, besser geht als denen, die sich nicht für unser Gemeinwesen engagieren", sagte der Minister.