Bundesministerium des Inneren

Meldung · Sicherheit · 16.01.2014

De Maizière legt Schwerpunkt auf Sicherheit im Netz

"Bei allen Angriffen auf das Netz geht es stets um eins: den Schutz des Netzes und damit den Schutz der Bürgerinnen und Bürger."

Nach einem Fachgespräch mit den Chefs der Bundessicherheitsbehörden machte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière deutlich, dass dies ein Schwerpunkt seiner Arbeit sein wird.

Die zunehmende Vernetzung über Informations- und Kommunikationstechnologie prägt im 21. Jahrhundert entscheidend unser Leben. Mit der Vernetzung steigen aber auch der Grad der Abhängigkeiten und somit die Bedrohungslagen.

"Bürger, Wirtschaft und Staat sind immer stärker auf sichere Informationswege angewiesen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Angriffe auf das Netz.", bilanzierte de Maizière. Cyber-Kriminalität, Spionage gegenüber Staat und Wirtschaft und Ausfälle kritischer Infrastrukturen stellten ernstzunehmende Bedrohungslagen dar.

De Maizière betonte: "Egal aus welchen Staaten auch immer, ob staatlich oder privat, mit welcher Motivation auch immer. Abwehrmaßnahmen müssen stets ergriffen werden."

Widerstandsfähige IT-Infrastrukturen und Netze sind angesichts der Bedrohungslage unverzichtbar. Neben dem Staat seien aber auch andere Akteure gefragt: "Die Sicherung der Kommunikation und Informationstechnik ist eine gemeinsame Aufgabe von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.", hob der Bundesinnenminister hervor.