Bundesministerium des Inneren

Meldung · Gesellschaft & Integration · 21.11.2013

Gut entwickelte Forschungsinfrastruktur bildet solide Basis für den Forschungs- und Innovationsstandort Ostdeutschland

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder eröffnete am 19.11.2013 in Berlin die Konferenz "Entwicklungsperspektiven ostdeutscher Hochschulen im demografischen Wandel"

In seiner Eröffnungsrede betonte der Ostbeauftragte und Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, dass die Hochschulen den demografischen Wandel nicht nur als Problem sehen, sondern auch seine Chancen erkennen: "Die Hochschulen haben es selbst in der Hand, den Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels zu gestalten. Gerade weil Ostdeutschland im Hinblick auf die demografische Entwicklung den alten Ländern zeitlich vorausgeht, kann sich ein Problemlösungsvorsprung ergeben, der einen Wettbewerbsvorteil für den Standort darstellt." Er führte weiter aus, dass die gut entwickelte Forschungsinfrastruktur in Ostdeutschland für die Aktivitäten der Hochschulen eine solide Basis darstelle. Nun gelte es, "den Forschungs- und Innovationsstandort Ostdeutschland weiter zu vernetzen und - wenn möglich - qualitativ auszubauen.", so Dr. Bergner. Auch der Keynote-Speaker, Prof. Dr. Zöllner, Vorstand der Stiftung Charité und ehemaliger Berliner Bildungssenator betonte, dass die Hochschulen ihre Zukunft aktiv gestalten müssen. Beispielhaft nannte er u.a. den Ausbau des Weiter- und Fortbildungsangebotes.

Die Konferenz wurde im Auftrag des Ostbeauftragten vom Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg (HoF) veranstaltet. Über 100 Personen aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung diskutierten lebhaft zentrale Ergebnisse der von HoF im Auftrag des Ostbeauftragten erstellten Studie "Demografische Entwicklung und Perspektiven ostdeutscher Hochschulen". Die Präsentationen verschiedener Hochschulen zu ihren Aktivitäten im demografischen Wandel fanden großes Interesse bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz.

Weitere Informationen zur Konferenz können beim Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg unter dem nebenstehenden Link abgerufen werden. Dort wird in Kürze auch eine Dokumentation der Konferenz verfügbar sein.

Weitere Informationen

  • Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF)

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