Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Turnhalle in Kienbaum Quelle: BLZ Kienbaum
Artikel · Sport

Förderung des Sport­stätten­baus

Der Sportstättenbau für den Spitzensport ist ein Schwerpunkt des Sportförderprogramms der Bundesregierung. Dieses Programm wird vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zusammen mit den Organisationen des Sports, den Ländern und den Kommunen in die Praxis umgesetzt.

Um im internationalen Leistungsvergleich zu bestehen, brauchen Spitzensportlerinnen und -sportler Einrichtungen für Training und Wettkampf, die höchsten Ansprüchen genügen. Daher ist die Förderung des Sportstättenbaus für den Spitzensport von enormer Bedeutung.

Der Förderbereich erstreckt sich insbesondere auf:

Im Vordergrund der Förderung steht die Deckung des Sportstättenbedarfs für die olympischen Verbände.

Umfang der Förderung

Aktuell sind Sportstätten in ausreichender Zahl vorhanden. Der Schwerpunkt der Bundesförderung liegt daher insbesondere auf dem Erhalt und der Modernisierung bestehender Sportstätten. Dabei sind kleinere Ergänzungen oder - im Ergebnis von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen - erforderliche Neu- und Ersatzbaumaßnahmen nicht ausgeschlossen.

Nur eine permanente Modernisierung der Sportzentren und eine abgestufte Anpassungen an den Weltstandard ermöglicht den deutschen Athletinnen und Athleten die notwendige Chancengleichheit bei der Vorbereitung auf internationale Großereignisse.

Finanzierung der Sportstätten

In den letzten 10 Jahren wurden für Baumaßnahmen des Spitzensports Bundesmittel in Höhe von über 170 Mio. EUR bereitgestellt.

Pro Jahr werden in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel und nach Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den jeweiligen Sportministerien der Länder im Schnitt 45 bis 55 Baumaßnahmen (Sanierung, Instandsetzung, Neubau) gefördert.

Das BMI stellt derzeit für diesen Bereich pro Jahr rund 16 Mio. EUR zur Verfügung.