Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Stempel mit der Aufschrift "GEHEIM - amtlich geheimgehalten" Quelle: BMI

Spionage­abwehr, Wirtschafts- & Geheim­schutz

Deutschland ist aufgrund seiner Lage in der Mitte Europas, seiner führende Rolle in Europa und als Standort zahlreicher Technologie­unternehmen für fremde Nachrichten­dienste attraktiv. Eine funktionierende Spionageabwehr muss deshalb stetig auf den grundlegenden Wandel durch Globalisierung und geopolitische Änderungen reagieren. Die Aufklärung nachrichten­dienstlicher Aktivitäten fremder Staaten erfordern einen 360 Grad-Blick. Eine Festlegung auf einen von vornherein ausgewählten oder eingegrenzten Kreis von Staaten ist dabei nicht sinnvoll.
Im Zuge des Fortschritts moderner Informations- und Kommunikations­technologien hat sich der Modus Operandi ausländischer Nachrichten­dienste verändert. Cyber-Angriffe auf Netzwerke und Computer­systeme von Regierungsstellen sowie Wirtschafts­unternehmen treten verstärkt neben die klassischen Mittel fremder Nachrichten­dienste. Spionage gegen Deutschland wird sowohl mit menschlichen Quellen als auch mit technischen Mitteln durchgeführt, was das Gefährdungs­potenzial deutlich erhöht.
Doch nicht nur die Regierung ist von Spionage betroffen, auch kleine, mittlere und große Unternehmen sind potentiell lohnende Ziele für Wirtschafts­spionage, Sabotage und Konkurrenz­ausspähung. Maßgeschneiderte Beratungs- und Hilfsangebote für alle Unternehmen, die Hilfe benötigen, erarbeiten Sicherheits­behörden und Wirtschaft gemeinsam in der 2016 gegründeten "Initiative Wirtschaftsschutz".

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