Bundesministerium des Inneren

Laptop und Gesprächssituation im Hintergrund Quelle: pressmaster / shutterstock.com

Tarif­beschäftigte des Bundes

Neben den Beamtinnen und Beamten sind zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Bund als Tarifbeschäftigte angestellt. Für diese Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gibt es einen eigenen Tarifvertrag (TVöD). Darin sind die wesentlichen Beschäftigungsbedingungen mit den Gewerkschaften vereinbart worden. Das Bundesministerium des Innern (BMI) ist der Verhandlungsführer des Bundes für die Tarifbeschäftigten beim Bund. Zwischen dem Bund und den kommunalen Arbeitgebern (VKA - Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) besteht eine Verhandlungsgemeinschaft. BMI und VKA haben den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) gemeinsam verhandelt. Für die Beschäftigten des Bundes gilt der TVöD in der Fassung des Bundes.
Es gibt rund 124.500 Tarifbeschäftigte (Stand 30.06.2015 ) in der unmittelbaren Bundesverwaltung. Hinzu kommen noch die Tarifbeschäftigten bei Zuwendungsempfängern wie den Großforschungseinrichtungen (z. B. Helmholtz-Gemeinschaft oder Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft), die regelmäßig den TVöD anwenden. Für ca. 240.000 Tarifbeschäftigte in der mittelbaren Bundesverwaltung (z. B. Deutsche Rentenversicherung, Bundesagentur für Arbeit) gelten Tarifverträge, die weitgehend an den TVöD (Bund) angelehnt sind. Das monatliche Entgelt setzt sich zusammen aus dem Tabellenentgelt und ggf. Zulagen und Zuschlägen. Hinzu kommen das Leistungsentgelt sowie die jährliche Jahressonderzahlung (sogenannts Weihnachtsgeld).