Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Eine Frau sitzt an einem Laptop und notiert sich etwas auf einem Block Quelle: Chonlachai / GettyImages
Artikel · Moderne Verwaltung

Digitale Verwaltung 2020

Das Regierungsprogramm "Digitale Verwaltung 2020" wurde zur Umsetzung des E-Government-Gesetzes als gemeinsame Initiative aller Bundesressorts eingerichtet.

Um die Digitalisierung der Verwaltung voran zu bringen, braucht es eine Verwaltungslandschaft, die komplexe Abläufe hinterfragt und ihre elektronischen Systeme vernetzt ausbaut.

Online-Verfahren sollen jedermann zugänglich sein. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen müssen zukünftig ihre Anliegen elektronisch auf gesichertem Weg abwickeln können.

Digitale Verwaltung gestalten

Mit dem 2013 beschlossenen E-Government-Gesetz wurden die rechtlichen Hemmnisse für ein solches E-Government beseitigt. Gleichzeitig wurden die Bundesbehörden auf die notwendigen Schritte verpflichtet.

Zudem wurde im September 2014 das Regierungsprogramm "Digitale Verwaltung 2020" verabschiedet. Es dient der koordinierten Umsetzung dieses Gesetzes.

Die Bundesbehörden werden darin mit konkreten Projekten und Vorhaben unterstützt. Dadurch sollen die notwendigen organisatorischen und technischen Voraussetzungen geschaffen und Insellösungen vermieden werden.

Dies geschieht beispielsweise, indem zentraler technischer Infrastrukturen an der Schnittstelle zu Bürgern und Unternehmen realisiert und bereitgestellt werden. Dazu gehören aber auch Angebote, die Behörden bei organisatorischen und fachlichen Abläufen zu beraten und diese abzustimmen.

Evaluierung zeigt Fortschritte

Der am 17. Mai 2017 vom Kabinett beschlossene Evaluierungsbericht 2016 ermittelt den Umsetzungstand des E-Government-Gesetzes und den Fortschritt der Vorhaben in der Bundesverwaltung in 2016. Die Ergebnisse der Evaluierung zeigen, dass die bereits in Kraft getretenen Umsetzungsverpflichtungen in weiten Teilen erreicht werden.

Damit wurden wichtige Grundlagen für Vernetzung und Interoperabilität geschaffen. Zudem sieht die Evaluierung vor, in den Jahren 2018 und 2020 über die weiteren Fortschritte zu berichten.