Bundesministerium des Inneren

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Artikel · Moderne Verwaltung

Externe Personen in der Bundesverwaltung

Der Einsatz externer Personen dient dem Personalaustausch. Er soll den Wissenstransfer zwischen der Verwaltung und der privaten Wirtschaft sowie Einrichtungen aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft fördern.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die außerhalb des öffentlichen Dienstes in einem Arbeitsverhältnis stehen und nur vorübergehend in der Bundesverwaltung tätig sind, werden als externe Personen bezeichnet. Das bisherige Arbeitsverhältnis bleibt dabei bestehen.

Bei externen Personen handelt es sich nicht um externe Berater. Letztere erbringen mittels eines Werk- oder Dienstvertrages Leistungen für die Behörde.

Rechtliche Grundlagen

Für den Einsatz externer Personen gelten strenge Kriterien. Sie sind in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Einsatz von außerhalb des öffentlichen Dienstes Beschäftigten (externen Personen) in der Bundesverwaltung vom 17. Juli 2008 festgelegt.

Anzahl der Externen Personen

Die Anzahl von externen Personen in der Bundesverwaltung bewegt sich seit Jahren im mittleren zweistelligen Bereich (mit sinkender Tendenz). Sie ist also im Vergleich zur Gesamtzahl der Bundesbediensteten (rund 585.000) verschwindend gering.

Balkendiagramm: Anzahl der Externen Personen Öffnet Datentabelle in neuem Fenster

Meist werden die externen Personen von bundesnahen und gemeinnützigen Einrichtungen sowie Einrichtungen der Wissenschaft entsandt.

Transparenz

Den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung ist transparent. Das Bundesministerium des Innern berichtet dem Haushalts- und dem Innenausschuss des Deutschen Bundestages jährlich darüber. Die Berichte werden seit 2014 veröffentlicht.