Bundesministerium des Inneren

Symbolisches Schloss vor Platine Quelle: wk1003mike / shutterstock.com

IT & Cybersicherheit

Die Digitalisierung durchdringt sämtliche Lebens-, Arbeits- und Geschäftsbereiche. Die Bedeutung von IT- und Cybersicherheit nimmt stetig zu. Die Digitalisierung in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft hat Deutschland in nur wenigen Jahren grundlegend verändert. Neue Möglichkeiten der Kommunikation, des Wissenszugangs und der innovativen Gestaltung führen zu mehr sozialer Interaktion, neuen Geschäftsmodellen und neuen Feldern für Forschung und Entwicklung. Vernetzte elektronische Geräte prägen verstärkt den Lebens- und Arbeitsalltag der Menschen.
Der Staat hat die Pflicht, diese Veränderungsprozesse im Interesse der Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Wirtschaft und weiteren Akteuren zu bewerten, aktiv zu gestalten und Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Veränderungsprozesse weiterzuentwickeln. Eine zukunftsgerichtete Cyber-Sicherheitspolitik ermöglicht, dass unser Land die enormen Chancen und Potentiale der Digitalisierung im gesamtgesellschaftlichen Interesse voll ausschöpfen kann, indem die damit verbundenen Risiken beherrschbar werden.
Die Bundesregierung hat das Thema IT-Sicherheit zur Chefsache erklärt. IT-Ausfälle können die innere Sicherheit Deutschlands erheblich beeinträchtigen. Daher ist das Bundesministerium des Innern auch für die Sicherheit im Cyber-Raum zuständig und setzt hier einen wesentlichen Schwerpunkt. Die aktuellen Ansätze hierzu finden sich in der am 9. November 2016 vom Kabinett verabschiedeten "Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland 2016", die den ressortübergreifenden strategischen Rahmen für die Aktivitäten der Bundesregierung mit Bezügen zur Cyber-Sicherheit bildet. Die neue Cyber-Sicherheitsstrategie enthält über 30 strategische Ziele und Maßnahmen, mit denen die Sicherheit im Cyber-Raum weiter erhöht werden soll.