Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Aufnahme eines Serverraums Quelle: Dabarti-CGI / shutterstock.com
Artikel · IT & Digitalpolitik

IT-Konsolidierung des Bundes

Die IT des Bundes wird bis zum Jahr 2025 gebündelt und standardisiert, damit die Bundesverwaltung wirtschaftlicher und sicherer agieren kann.

Die Bundesregierung hat das Projekt mit Kabinettbeschluss Grobkonzept zur IT-Konsolidierung Bund 2015 gestartet. Die Gesamtprojektleitung für das ressortübergreifende Projekt liegt beim Bundesministerium des Innern.

Ziele der IT-Konsolidierung

Logo der IT-Konsolidierung Logo der IT-Konsolidierung (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) IT-Konsolidierung

  • Informationssicherheit vor dem Hintergrund steigender Komplexität gewährleisten
  • Hoheit und Kontrollfähigkeit über die eigene IT dauerhaft erhalten
  • auf innovative technologische Trends flexibel reagieren können
  • einen leistungsfähigen, wirtschaftlichen, stabilen und zukunftsfähigen Betrieb sicherstellen
  • ein attraktiver Arbeitgeber für IT-Fachpersonal bleiben

Die Daten der Bundesverwaltung sollen umfassend geschützt und gegen Missbrauch gesichert werden.

Die IT-Konsolidierung Bund umfasst drei Handlungsstränge

Drei Handlungsfelder der IT-Konsolidierung Drei Handlungsfelder der IT-Konsolidierung (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) IT-Konsolidierung

Betriebskonsolidierung

Angestrebt wird bis Ende 2022 eine Bündelung von 80% des IT-Betriebs der unmittelbaren Bundesverwaltung in wenigen Rechenzentren mit entsprechender Standardisierung der Systemplattformen und Vereinheitlichung der Sicherheitsstandards (derzeit auf über 1.000 Betriebsstätten verteilt). Auf der Basis des Kabinettsbeschlusses zur "IT-Konsolidierung Bund" bilden ITZBund, der IT-Dienstleister des BMVg (BWI), die Auslands-IT des Auswärtigen Amtes und die IT der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) - mit deren gesetzlich zugelassenem Angebot für die Bundesverwaltung - zusammen einen Leistungsverbund, der sukzessive den gesamten Betrieb und die Entwicklung der unmittelbaren Bundesverwaltung für von Basis- und Querschnittsdiensten übernimmt. Zukünftig erbringen die IT-Dienstleister die IT-Services zentral als "Full-Service".

Dienstekonsolidierung

Für die Bundesverwaltung sollen einheitliche, leistungsstarke und sichere IT-Lösungen entwickelt werden. Diese zentrale Aufgabe übernimmt das Programm "Gemeinsame IT des Bundes".

Bis 2025 sollen nur noch maximal zwei IT-Lösungen je Funktionalität für die Bundesverwaltung bereitgestellt werden. Das heißt zum Beispiel, dass es nur noch ein IT-Verfahren für die elektronische Aktenverwaltung (E-Akte) oder das Personalmanagement geben wird. Über 20 Maßnahmen implementieren sukzessive leistungsfähige IT-Leistungen für den Bund. Das BMI steuert zentral das Programm "Gemeinsame IT-des Bundes", während die Umsetzung der Einzelmaßnahmen durch verschiedene Ressorts erfolgt.

Beschaffungsbündelung

Die IT-Beschaffung wird in wenigen Stellen der Bundesverwaltung zusammengeführt. Die Zentralstelle für IT-Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundes bündelt die Einkäufe im IT-Bereich des Bundes. Vorgesehen ist bis Ende 2018 90% der IT-Beschaffungen der unmittelbaren Bundesverwaltung bei IT-Hardware, Software, Informations- und Kommunikationstechnik sowie IT-Dienstleistungen und IT-nahen Dienstleistungen (Beratung, Instandhaltung sowie sonstigen Services) so umzusetzen.

Weitere Informationen finden sie auf der Webseite des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik: cio.bund.de

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