Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Mehrere Personen legen die Hände übereinander Quelle: William Perugini / shutterstock.com
Artikel · Heimat & Integration

Integrationsprojekte

Verschiedene Projekte im Zuständigkeitsbereich des Bundesinnenministeriums fördern die gesellschaftliche und soziale Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern.

Das Bundesinnenministerium fördert zusätzlich zum gesetzlichen Grundangebot (Integrationskurse und Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer) weitere Projekte, die der gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern dienen.

Was sind Integrationsprojekte?

Die geförderten Projekte sollen die Kompetenzen der Zugewanderten stärken und ihre aktive Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben verbessern. Darüber hinaus dienen sie der wechselseitigen Akzeptanz von Zuwanderinnen und Zuwanderern und Aufnahmegesellschaft und der Kriminalitäts- und Gewaltprävention.

Schwerpunkte und spezifische Zielgruppen der Integrationsprojekte

Auf lokaler Ebene im Wohnumfeld werden sogenannte gemeinwesensorientierte Projekte gefördert. Wichtige Schwerpunkte sind die Einbindung in die örtliche Gemeinschaft, die Stärkung der sozialen Kompetenzen von Zuwanderinnen und Zuwanderern, die Motivation und Anleitung zum bürgerschaftlichen Engagement, die Verbesserung der gegenseitigen Akzeptanz und des Zusammenlebens von Einheimischen und zugewanderten Menschen sowie die verstärkte Einbeziehung von Migrantenorganisationen.

Daneben gibt es spezifische Angebote für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund. Für letztere werden sogenannte niederschwellige Frauenkurse angeboten, die an reguläre Integrationsangebote heranführen sollen. In diesen Kursen werden praktische Alltagsthemen entsprechend des Bedarfs der Teilnehmerinnen - wohnortnah und in geschützten Räumen - vermittelt.

Mit der Förderung von Modellprojekten will das Bundesministerium des Innern zudem innovative Integrationsansätze unterstützen und kontinuierlich weiterentwickeln. Hier ist zum Beispiel das Projekt "House of Resources" zu nennen. Im Rahmen dessen erhalten Träger Fördermittel, um damit für andere kleinere, teilweise im Aufbau befindliche Migrantenorganisationen und Initiativen vor Ort Ressourcen zur Verfügung zu stellen. In den Häusern werden beispielsweise Räume, Schulungen, Beratungen und Mittel für kleinere Projekte angeboten.