Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

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Artikel · Heimat & Integration

Werkstattreihe "Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration"

Mit der Werkstattreihe "Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration - #gemeinsam für ein starkes Deutschland" hat das Bundesministerium des Innern Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichen Regionen Deutschlands zu einem offenen Dialog eingeladen. Im Mittelpunkt standen aktuelle gesellschaftspolitische Themen.

Eine Demokratie lebt vom offenen Meinungsaustausch. Themen, die unsere Gesellschaft aktuell betreffen, sollten auch breit und offen diskutiert werden. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in den Jahren 2016 und 2017 eine bundesweite Gesprächsreihe durchgeführt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich gemeinsam mit dem Bundesinnenminister und ausgewählten Expertinnen und Experten zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auszutauschen. Dabei ging es unter anderem um Fragen der Integration, der Bedeutung von Religion und Glauben, gemeinsame Werte und Vertrauen in Institutionen. In Anlehnung an eine echte Werkstatt wurden an runden Tischen Positionen formuliert sowie Kontroversen und Übereinstimmungen erarbeitet. Die Ergebnisse fließen in die Arbeit des Stabs "Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration" des Bundesinnenministeriums ein.

Die Termine im Einzelnen

Teil I: "Verbunden durch gemeinsame Werte: Identität und Identifikation im Wandel"

Was sind unsere gemeinsamen Werte in Deutschland? Haben wir einen allgemein akzeptierten Wertekonsens? Ändern sich unsere Werte durch Zuwanderung, Flüchtlinge, den demografischen Wandel - und müssen wir vor dieser Veränderung Angst haben? Zu diesen und weiteren Fragen diskutierte Dr. Thomas de Maizière bei der ersten Veranstaltung am 10. Mai 2016 im Bundesinnenministerium.

Teil II: "Vertrauen in Institutionen stärken - aber wie?"

EU-Diktatur, Lügenpresse oder einfach nur "die da oben" – wie viel Vertrauen genießen die Institutionen, auf denen Deutschland und ganz Europa errichtet sind? Zu dieser Frage tauschte sich Dr. Thomas de Maizière bei der zweiten Veranstaltung der Werkstattreihe am 22. August 2016 mit Schülerinnen und Schülern des Berufsschulzentrums in Großenhain (Sachsen) aus.

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Teil III: "Wie gelingt Integration? Wie hält eine Gesellschaft zusammen?"

Am 25. Oktober 2016 diskutierte Dr. Thomas de Maizière in Köln mit rund 150 Bürgerinnen und Bürgern über Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Integration von Zugewanderten. Im World-Café wurde u.a. darüber diskutiert, ob Zugehörigkeit Heimat und Identität bieten kann und wie Ängste vor Fremdheit abgebaut werden können.

Teil IV: "Wie hältst Du´s mit der Religion? Glauben als Kitt oder Keil unserer Gesellschaft?"

Fördern Glaube und Religion den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Oder schüren sie im Gegenteil Konflikte und Unfrieden in unserem Land? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Werkstattgesprächs am 3. Februar 2017 in Leipzig.

Teil V: "Deutschland, wer bist du? Wie wir zusammen leben wollen"

Im Rahmen des fünften Werkstattgesprächs diskutierten am 4. April 2017 in München rund 130 Bürgerinnen und Bürger mit dem Bundesinnenminister über deutsche Identität, Werte und Tugenden.

Teil VI: "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten"

Den vorläufigen Abschluss der Werkstattreihe bildete die Auftaktveranstaltung zum Bundeswettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten". Rund 120 haupt- und ehrenamtlich Aktive aus Kommunen und der Zivilgesellschaft aus ganz Deutschland diskutierten in Berlin mit dem Bundesinnenminister über Voraussetzungen für ein gutes Miteinander in den Kommunen.