Bundesministerium des Inneren

Stadt unter Wasser Quelle: Gayk-Luftbildtechnik/Robert Gayk

Bevölkerungs­schutz

Die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten ist die Aufgabe eines jeden Staates und seiner Behörden. In Not gerät man plötzlich und unerwartet. Die Ursachen können vielfältig sein. Neben der Bedrohung durch Natur­katastrophen, Krieg oder Terror­anschläge können auch alltägliche Ereignisse, wie eine Erkrankung oder ein Unfall dazu führen, dass Menschen Hilfe benötigen. Der Schutz vor ganz unterschiedlichen Gefahren und die Fähigkeit, nach Unglücken Hilfe zu leisten und wieder sichere Verhältnisse herzustellen, ist Aufgabe des Bevölkerungs­schutzes. Der Bevölkerungs­schutz in Deutschland liegt nicht in einer Hand. Laut Grundgesetz sind Bund, Länder und Kommunen für die Sicherheit der Menschen in Deutschland zuständig.
Hierfür können wir uns auf ein sogenanntes integriertes Hilfe­leistungs­system verlassen, in dem die unterschiedlichen Verwaltungs­ebenen mit den Feuerwehren, Hilfs­organisationen und dem THW zusammenwirken. Der Bund ist insbesondere zuständig für den Zivilschutz, das heißt den Schutz der Bevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren. Das BMI stimmt das Vorgehen der Bundesressorts und der Länder ab, damit im Ernstfall die Handlungs­fähigkeit von Staat und Verwaltung gewährleistet ist. Daneben obliegt dem BMI die internationale Zusammenarbeit im Zivil- und Katastrophenschutz. Im Rahmen der Fachaufsicht über das Bundesamt für Bevölkerungs­schutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist das BMI zudem unter anderem verantwortlich für den Schutzbau, die Förderung des Ehrenamtes und der Erste-Hilfe-Ausbildung sowie die Unterstützung der Länder bei verschiedenen Aufgaben.