Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Moderner und bunter Plattenbau in Dresden Quelle: Nikada/Getty Images

Wohngeld & Wohn­raum­förderung

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Eine gute Wohnraumversorgung und intakte Städte sind für die Lebensqualität des Einzelnen von hoher Bedeutung. Sie tragen darüber hinaus zu einem guten sozialen Klima in unserer Gesellschaft bei.
Die insgesamt gute Wohnungsversorgung ist das Ergebnis des Zusammenwirkens von Wohnungsmarkt und der Wohnungspolitik, das heißt der Investitionstätigkeit von privaten Investoren und Unternehmen sowie der Wohnungspolitik von Bund, Ländern und Gemeinden.
Zur Sicherung einer angemessenen Wohnungsversorgung bedarf es - neben den ordnungspolitischen Rahmen­bedingungen für die Wohnungs­märkte - verschiedener Förder­instrumente der Wohnungs­politik. Diese diesen der sozialen Absicherung des Wohnens, der Unterstützung der Wohn­eigentums­bildung und Alters­vorsorge sowie der Verbesserung der ökologischen Bilanz des Wohnens.
Vor allem das selbstgenutzte Wohn­eigentum ist eine wichtige Säule der Vermögens­bildung, der Alters­vorsorge und nicht zuletzt vieler Lebens­entwürfe. Etwa die Hälfte der Mieter­haushalte strebt Wohn­eigentum an oder kann sich den Erwerb vorstellen. Die Bundesregierung unterstützt dieses Ziel.
Zu den wohnungs­politischen Förder­instrumentarien gehören das Wohngeld, die soziale Wohn­raum­förderung, die Eigenheim­rente ("Wohn-Riester"), Bauspar­förderung, Wohnungs­bauprämie und Arbeitnehmer­spar­zulage sowie die wohn­wirtschaftlichen Förder­programme der KfW-Förderbank.