Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Kinder springen auf einem Trampolin in einem Wohngebiet Quelle: Wolf-Christian Strauss

Soziale Stadt

Das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" ist ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklungspolitik. Es richtet seine Aufmerksamkeit auf die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. Ziel ist es vor allem, lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Das integrierte Entwicklungskonzept als wichtiges Kernelement des Programms bringt alle Akteure und Ressourcen im Quartier zusammen. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bringt neue Ideen, bessere Ergebnisse und erhöht die Akzeptanz von Baumaßnahmen.
Das Programm "Soziale Stadt" wird im Rahmen der Städtebauförderung als Leitprogramm der sozialen Integration fortgeführt und ist die Grundlage für die Ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt. Die Programmmittel werden auf Grundlage des Art. 104 b GG für städtebauliche Investitionen eingesetzt. Rund 850 Fördergebiete in nahezu 450 Städten und Gemeinden haben bereits von der Förderung profitiert. Im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2018 sind für das Programm weiterhin 190 Millionen Euro an Bundesmitteln vorgesehen.