Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Kopfbereich eines Energieausweises für Wohnhäuser Quelle: gettyimages/Stadtratte
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Energieausweise

Der Energieausweis soll dazu beitragen, die energetischen Eigenschaften von Gebäuden transparenter zu machen. Die Energieeffizienz von Gebäuden soll künftig eine größere Rolle spielen als bisher.

Energieausweise sind bei der Errichtung von Neubauten sowie in bestimmten Fällen der Modernisierung von Bestandsgebäuden auszustellen. Energieausweise sind auch Pflicht beim Verkauf und bei der Vermietung von Immobilien.

Bestimmte Angaben aus dem Energieausweis, insbesondere energetische Kennwerte, müssen laut Energieeinsparverordnung (EnEV) in Immobilienanzeigen für den Verkauf und die Vermietung angegeben werden, sofern zum Zeitpunkt der Aufgabe der Immobilienanzeige ein Energieausweis vorliegt.

Außerdem ist der Energieausweis spätestens zum Zeitpunkt der Besichtigung des Kauf- bzw. Mietobjekts dem potenziellen Käufer/Mieter vorzulegen, § 16 Absatz 2 Satz 1 und 4 EnEV. Unmittelbar nach Vertragsschluss müssen der Energieausweis oder eine Kopie hiervon dem Käufer bzw. neuen Mieter übergeben werden.

Mit der EnEV 2013 wurden zudem neue Energieeffizienzklassen für Wohngebäude eingeführt (Klassen A+ bis H).