Deutsche Islam Konferenz
+ Plenum der Deutschen Islam Konferenz 2011
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten vor allem durch Zuwanderer aus muslimisch geprägten Herkunftsstaaten religiös und kulturell vielfältiger geworden. Mittlerweile leben in Deutschland ca. vier Millionen Muslime, das sind ungefähr fünf Prozent der Bevölkerung. Knapp die Hälfte von ihnen hat bereits die deutsche Staatsangehörigkeit.
Das Bundesministerium des Innern hat die Deutsche Islam Konferenz (DIK) am 27. September 2006 ins Leben gerufen und damit erstmals einen gesamtstaatlichen Rahmen für den Dialog zwischen dem deutschen Staat und den Muslimen in Deutschland geschaffen. Das Plenum der DIK tagte erstmals am 17. Mai 2010 in dieser Legislaturperiode und beschloss ein umfangreiches Arbeitsprogramm für die zweite Phase der Deutschen Islam Konferenz. Der Vorbereitungsausschuss und die von ihm eingerichteten Projekt- und Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit unmittelbar aufgenommen. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse wurden dem Plenum auf seiner Sitzung am 29. März 2011 zur Annahme vorgelegt.
Bereits in ihrer ersten Phase von 2006 bis 2009 konnte die DIK zahlreiche Erfolge verzeichnen. Der Koalitionsvertrag der 17. Legislaturperiode formuliert es so: "Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) hat dazu geführt, dass neben einem den religiösen Gemeinschaften vorbehaltenen interreligiösen Dialog ein Prozess der Annäherung muslimischer Bevölkerungsteile Deutschlands an das deutsche Religionsverfassungsrecht begonnen hat. Diesen Prozess gilt es zu befördern und daher wollen wir die DIK als wichtigstes Forum zwischen dem deutschen Staat und den in Deutschland lebenden Muslimen fortsetzen."
Letzte Änderung: 31.03.2011





