Neuer Präsident im Bundesverwaltungsamt
+ Innenmininster de Maizière bei der Amtsübergabe
Quelle: BVA
Seit dem 1. März hat das Bundesverwaltungsamt (BVA) einen neuen Präsidenten: Christoph Verenkotte. Das BVA nimmt als zentraler Dienstleister des Bundes mehr als 100 verschiedene Aufgaben für die Bundesministerien und ihre Geschäftsbereiche wahr. Dazu gehören Fachaufgaben, zentralisierte Querschnittsaufgaben und Modernisierungshilfen. Am 10. März verabschiedete Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière dessen Amtsvorgänger, Dr. Jürgen Hensen, der 15 Jahre an der Spitze des BVA gestanden hat, und dankte ihm für seine Verdienste: "Unter Ihrer Leitung, Herr Dr. Hensen, wurde das BVA zu dem zentralen Dienstleister der Bundesregierung. Dank Ihres feinen gesellschaftspolitischen Gespürs gelang es Ihnen bei diesem sicherlich nicht immer einfachen Entwicklungsprozess, die Eigenarten der jeweiligen Fachgebiete mit der Gesamtverantwortung für ein so großes Haus zusammen zu bringen"
De Maizière unterstrich die Bedeutung des BVA als Dienstleister - über den Bereich der Bundesbehörden hinaus: "Das BVA präsentiert sich in sehr guter Verfassung. Mit seinen über 100 verschiedenen Aufgaben für alle Ressorts ist das BVA auch Partner von Auslandsschulen, Verbänden, Zuwendungsempfängern und anderen nichtstaatlichen Einrichtungen. Vor allem steht das BVA im Dienst von Millionen Bürgern, wie etwa bei der Verwaltung und Einziehung von BAföG-Darlehen sowie der Gewährung von Sport- und Kulturfördermitteln."
+ BVA-Präsident Verenkotte bei seiner Antrittsrede
Quelle: BVA
Verenkotte, ein im Rheinland geborener Jurist, kehrt nun als Präsident in die Behörde zurück, in der er als junger Referent seine Karriere im Bundesdienst begonnen und bereits als Referatsleiter und später als Abteilungsleiter gewirkt hat. Zuletzt war Verenkotte im Bundesministerium des Innern Leiter der Abteilung Bundespolizei. Aufgrund der mehrfachen und unterschiedlichen Tätigkeiten im BVA kennt der neue Präsident viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im BVA sowie die Strukturen der Behörde - eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit. Die Herausforderung seiner neuen Funktion nahm Verenkotte gern an. Zu seiner neuen Aufgabe sagte er: "Zwei Faktoren werden auch zukünftig für unsere Arbeit von großer Bedeutung sein: die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und die demographische Entwicklung. Beides wird uns zu einem Umdenken in vielen Bereichen zwingen. Wie können wir noch praxisgerechter, noch bürgernäher und dabei noch effizienter arbeiten? Es geht um Innovation und Flexibilität - aber auch um eine verschärfte Ressourcendiskussion."
Auf die Frage, wie er sich die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des BVA vorstelle, betonte Verenkotte die große Bedeutung, die jede und jeder Einzelne für das Gelingen des Ganzen habe: "Nur wer versteht, wie sein Beitrag sich in den Zusammenhang einer Gesamtaufgabe einordnet und wie wichtig jeder Teilbeitrag für das Gelingen des Ganzen ist, kann und wird sich voll engagieren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im BVA. Ich brauche ihre Unterstützung, ihr Mittun und auch ihr kritisches Mitdenken."
- Datum
- 10.03.2010





