Jubiläum Freiheit und Einheit
+ Jubelnde Menschen auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor
Quelle: Bundespresseamt
Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet und damit die Bundesrepublik Deutschland konstituiert. Im Herbst und Winter 1989/90 stürzten die Deutschen in der DDR die SED-Diktatur in einer Friedlichen Revolution, die in die Wiederherstellung der Einheit Deutschlands mündete. Beide Ereigniskomplexe stehen in einem inneren Zusammenhang: Sie bilden das Fundament der Bundesrepublik Deutschland, wie sie sich heute darstellt. Erstmals in unserer Geschichte sind staatliche Einheit, freiheitlich-demokratische Verfassung und ein vertrauensvolles und freundschaftliches Verhältnis zu allen Nachbarn in Europa und vielen Partnern in der Welt dauerhaft miteinander verbunden.
Das "Jubiläum Freiheit und Einheit" hat sich als eine "Festkette" über annähernd zwei Jahre bis zum 3. Oktober 2010 erstreckt und hatte die folgenden drei Höhepunkte:
- den Mai 2009 mit der Erinnerung an die Verkündung des Grundgesetzes (unter anderem mit einem Staatsakt und einem zentralen Bürgerfest in Berlin), aber auch an den Vorabend der Friedlichen Revolution vor 20 Jahren (u.a. Festveranstaltung mit damaligen Akteuren und internationaler Beteiligung)
- den Oktober/November 2009 mit der Erinnerung an die entscheidenden Demonstrationen 1989 in Leipzig und vielen anderen Städten und an den Fall der Mauer (u. a. Festveranstaltungen in Leipzig und Berlin)
- und den Oktober 2010 mit dem 20. Jahrestag der Wiedervereinigung.
Auch die Jahrestage der freien Volkskammerwahl und der Verträge zur deutschen Einheit im Frühjahr und Sommer 2010 wurden mit nationaler und internationaler Beteiligung gewürdigt. Zudem haben vielfältige Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen auf Bundes-, Länder-, kommunaler und gesellschaftlicher Ebene stattgefunden.





