Demografische Entwicklung
Bis zum Jahr 2060 werden nach den Vorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes in Deutschland rund 17 Millionen Einwohner weniger als heute in Deutschland leben. Jeder Dritte wird dann über 65 Jahre alt sein. Jeder Siebte – also rund 10 Millionen Menschen – wird sogar über 80 Jahre alt sein. Die Veränderungen im Altersaufbau der Bevölkerung haben vor allem zwei Ursachen: die anhaltend niedrigen Geburtenraten sowie die immer weiter steigende Lebenserwartung der Menschen.
Die demografische Entwicklung wird sich in den kommenden Jahrzehnten in nahezu allen Lebens- und Politikbereichen, auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung und auf das Zusammenleben in unserem Land auswirken. Diese Querschnittsaufgabe positiv zu gestalten, kann nur mit einem breiten Politikansatz gelingen.
Zur demografischen Lage und künftigen Entwicklung des Landes hat die Bundesregierung einen Bericht vorgelegt, der am 26. Oktober 2011 im Kabinett verabschiedet wurde. Er macht die mit dem demografischen Wandel verbundenen Chancen sichtbar. Darauf aufbauend wird die Bundesregierung bis zum Frühjahr 2012 eine ressortübergreifende Demografie-Strategie erarbeiten. Diesen Prozess steuert innerhalb der Bundesregierung ein Staatssekretärsausschuss „Demografie“ unter Vorsitz des Bundesministeriums des Innern. Zielsetzung der Strategie ist es, Leitlinien für eine koordinierte Demografiepolitik der Bundesregierung zu entwickeln.





