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Deutsche Einheit Verwaltungsrecht Nachricht 27.03.2009 Ge­burts­tag der De­mo­kra­tie

Am 27. und 28. März 1849 verkündete die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche die erste gesamtdeutsche Verfassung.

Am 27. und 28. März 1849 verkündete die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche die erste gesamtdeutsche Verfassung. Mit dieser Verfassung erhielten die Grundrechte in Deutschland erstmals Verfassungsrang.

Aus diesem Anlass luden die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Petra Roth, und der Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble zu einem Festakt an diesen historischen Ort ein. Die Festrede hielt Bundespräsident Horst Köhler.

Seiner Rede schloss sich eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion an. Über das Thema "Geglückte und gescheiterte Revolutionen in der deutschen Geschichte, 1848 – 1918 – 1989/90" diskutierten Marianne Birthler (Berlin), Prof. Dr. Lothar Gall (Frankfurt am Main), Prof. Dr. Winfried Hassemer (Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Horst Möller (München/Berlin).

In seiner Begrüßungsansprache betonte Dr. Schäuble die Tradition, liberal-demokratischer Grundrechte in Deutschland, die durch die Paulskirchen-Verfassung begründet wurde: "Die staatliche Einheit Deutschlands wäre nicht zustande gekommen ohne die liberale, in Ansätzen auch schon demokratische Nationalbewegung des 19. Jahrhunderts, die in der 1848er Revolution kulminierte. Und mit der Erklärung der Grundrechte in Deutschland und ihrer Aufnahme in die Verfassung hat die Nationalversammlung Deutschland an die westliche Verfassungstradition angebunden."

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