Perspektiven deutscher Netzpolitik - Dialog des Bundesinnenministers
Dr. Thomas de Maizière
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
E-Mail, Google, Facebook, Twitter - das Internet und seine verschiedenen Anwendungen sind aus unserem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Es ist für viele selbstverständlich geworden, per Mausklick immer auf dem neuesten Stand zu sein, persönliche Beziehungen auch im digitalen Raum zu pflegen und Geschäfte online abzuwickeln.
Das digitale Netz ist in zunehmendem Maße ein Ort unseres Zusammenlebens. Ziel unserer staatlichen Bemühungen sollte deswegen sein, Vertrauen, Freiheit und Sicherheit auch im Internet zu gewährleisten und hierdurch den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Im ersten Halbjahr 2010 habe ich in vier Dialogveranstaltungen mit Vertretern aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung unterschiedliche Perspektiven deutscher Netzpolitik erörtert. In den Dialogen wurden die folgenden vier Schlüsselthemen diskutiert:
1. Datenschutz und Datensicherheit im Internet,
2. Das Internet als Mehrwert erhalten,
3. Staatliche Angebote im Internet,
4. Schutz der Bürger vor Identitätsdiebstahl und sonstiger Kriminalität im Internet.
Die Ergebnisse der vier Gesprächsrunden habe ich in 14 Thesen zusammengefasst. Innerhalb von vier Wochen bis zum 23. Juli hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv mit meinen 14 Thesen zur Netzpolitik auseinander zu setzen und Ihre Bewertungen und Ideen zu formulieren.
Die E-Konsultation zu den Perspektiven deutscher Netzpolitik ist beendet. Jetzt wird der Dialog ausgewertet.
Ich bedanke mich für die eingegangenen Beiträge und das damit zum Ausdruck gebrachte Interesse und Engagement. Die Bewertungen, Kommentare und Ideen der Teilnehmer können Sie sich auf der Dialogplattform anschauen. Die Ergebnisse werden hier ebenfalls veröffentlicht. Sie erreichen die Plattform über den nebenstehenden Link.



