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Projekt EasyPASS

Am 16. Oktober wurden am Flughafen Frankfurt/Main testweise vier automatisierte Grenzkontrollspuren für EU-Bürger im Besitz eines elektronischen Reisepass (kurz ePass) offiziell in Betrieb genommen. Unter dem Projektnamen "EasyPASS" werden diese automatisierten Kontrollspuren den Reisenden schon vor dem eigentlichen Grenzübertritt ermöglichen, alle routinemäßigen Überprüfungsschritte automatisiert durchführen zu lassen. Darin inbegriffen ist die Identitätsfeststellung anhand des im ePass gespeicherten digitalen Lichtbilds. Eine vorherige Registrierung zur Nutzung der automatisierten Kontrollspuren ist nicht erforderlich, da alle für die Grenzkontrolle erforderlichen Daten bereits auf dem ePass enthalten sind Für die Reisenden ist die Benutzung der Kontrollspuren freiwillig.

Das Projekt "EasyPASS" führt die Bundespolizei gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und mit Unterstützung der FRAPORT AG durch. Durch Kontrollspuren nach dem Muster von "EasyPASS" erwartet sich die Bundespolizei eine Entlastung der konventionellen Grenzkontrollen zu Gunsten kürzerer Wartezeiten für alle Reisenden. Nur so wird es auch bei ggf. wieder wachsenden Fluggastzahlen vor dem Hintergrund personeller und baulicher Beschränkungen weiterhin möglich sein, einen reibungslosen Betriebsablauf auf Flughäfen und zugleich ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Mit dieser Erprobung werden die Zuverlässigkeit und Sicherheit einer automatisierten und ePass-gestützten Grenzkontrolle auf Basis der Gesichtserkennung einem Praxistest unterzogen.

Datum
16.10.2009
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