Geoinformationen - Grundlage für raumbezogene Entscheidungen
+ topographische Karten in verschiedenen Maßstäben
Quelle: BKG
Nicht nur in den Sicherheitsbehörden, auch im Umwelt- und Katastrophenschutz brauchen wir präzise Geodaten für verantwortungsvolle Entscheidungen im öffentlichen Bereich. So ist z.B. die Risikoanalyse anhand von bestimmten Kartenmaterialien im Bevölkerungsschutz unerlässlich für die vorausschauende Ermittlung des Schadensausmaßes bei Eintritt unterschiedlichster Gefahren für Menschen, Umwelt und lebenswichtiger Infrastrukturen.
Die Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von Geodaten sind unverzichtbare staatliche Infrastrukturleistungen von Bund, Ländern und Kommunen.
Die Herausforderung besteht darin, Geodaten flächendeckend und in der Form kompatibel bereitzustellen, dass die Nutzung durch vielfältigste Kombinationen für Auswertungen in vielen Bereichen möglich ist.
Auch Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger profitieren von den Geoinformationen der öffentlichen Verwaltung. Der offene Zugang zu Informationen der Verwaltung wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken und den Innovationsstandort Deutschland fördern.
Dies ist das Ziel der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE).
Die Bundesregierung hat dazu im Herbst 2011 den vom Bundesminister des Innern vorgelegten Entwurf eines Gesetzes über die geodätischen Referenzsysteme, -netze und geotopographischen Referenzdaten (Bundesgeoreferenzdatengesetz – BGeoRG) beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, die Nutzung der Geodaten für die Bundesverwaltung durch eine verbesserte Koordinierung und Standardisierung der zugrundeliegenden Geoinformationen zu verbessern. Hierfür schafft das Gesetz die Grundlage für verbindliche bundesweite Qualitätsstandards und die notwendige gesetzliche Grundlage für das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG).





