De-Mail: vertrauliche Kommunikation im Internet für alle
+ Prof. Zorn und Dr. Rohleder
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
Auf einer Pressekonferenz des Bundesinnenministeriums in Berlin wurde heute von Dr. Bernhard Rohleder, Hightech-Verband BITKOM, die erste sichere elektronische Mail - De-Mail - abgeschickt. Adressat war kein anderer als Prof. Dr. Werner Zorn, einer der Gründungsväter des deutschen Internet. Prof. Zorn hatte vor etwa 25 Jahren auch die erste E-Mail empfangen, die jemals an ein deutsches Postfach geschickt worden war. Ab dem 9. Oktober beginnt eine sechsmonatige Pilotierung von De-Mail in der Stadt Friedrichshafen, bevor De-Mail bundesweit eingeführt werden soll.
+ Pressekonferenz
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
De-Mail ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen E-Mail, mit der Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Verwaltung sicher, rechtsverbindlich und vertraulich im Internet kommunizieren können. Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik erläuterte, dass die Rolle des Staates bei diesem Projekt in erster Linie darin liege, die Rahmenbedingungen bereitzustellen. Um als Unternehmen in den Verbund der Provider aufgenommen zu werden, müssen zahlreiche Anforderungen erfüllt werden. Beus betonte die Bedeutung von De-Mail für die sichere Kommunikation im Internet und den Mehrwert für die Bürger und fasste zusammen: "Es hat einen hohen gesamtgesellschaftlichen Nutzen, wenn wir den Mailverkehr im Internet sicher machen."
Als Überraschungsgast meldete sich während der Veranstaltung Prof. Dr. Zorn zu Wort und demonstrierte, dass das Projekt funktioniert: Er hatte auf die an ihn versandte De-Mail inzwischen geantwortet.
- Datum
- 08.10.2009





