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Sicherheit Sicherheitsforschung Pressemitteilung 05.07.2017 High­tech für die Ret­ter

Bundesforschungsministerin Wanka und Bundesinnenminister de Maizière sind sich einig: "Ausbau der zivilen Sicherheitsforschung erhöht Sicherheit in Deutschland"

Katastrophen, wie die Waldbrände in Portugal oder Großbrände, wie im Greenfell-Hochhaus in London, stellen besondere Anforderungen an die Einsatzfähigkeit von Rettungskräften. "Neue Hightech-Lösungen aus der zivilen Sicherheitsforschung helfen, Menschenleben zu retten und die Retter zu schützen", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka anlässlich der Präsentation von Forschungsergebnissen bei der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW).

Eine Vielzahl an innovativen Lösungen hat die Sicherheitsforschung in den vergangenen Jahren hervorgebracht: mobile Geräte zur Detektion von biologischen oder explosiven Stoffen, Ortungsgeräte zur Rettung verschütteter Menschen, Computerprogramme zur Notfallplanung bei Großveranstaltungen oder zur Analyse organisierter Finanzkriminalität.

Sicherheitsforschung ausbauen

Um auch in Zukunft die zivile Sicherheit für die Menschen zu erhöhen, wird das Bundesforschungsministerium in enger Kooperation mit dem Bundesinnenministerium die zivile Sicherheitsforschung weiter ausbauen.

"Wir wollen, dass unsere Sicherheitsbehörden die aktuellsten Erkenntnisse der Forschung nutzen können, um ihre Aufgaben effektiv erledigen zu können. Der Ausbau der Sicherheitsforschung ist daher ein wichtiger Schritt nach vor. Er bringt Schutz, Arbeitserleichterung und Fortschritt für die Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag mit ihrem Einsatz für die Sicherheit in unserem Land arbeiten", unterstrich Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Bedeutung der Forschung für die Behörden in seinem Geschäftsbereich.

Mit strukturbildenden Maßnahmen, wie der Einrichtung von Kompetenzzentren, wird das Bundesforschungsministerium Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis künftig noch stärker miteinander vernetzen. Hier werden Forscherinnen und Forscher an autonomen Systemen arbeiten, die Rettungskräfte bei ihrem Einsatz unterstützen. Wenn es für Menschen lebensgefährlich wird, können Roboter in gefährliche Gebiete oder brennende Gebäude vordringen und Menschen retten. Kompetenzzentren schaffen die Möglichkeit, neue Lösungen zu testen, wirken als Wissenspool und unterstützen Deutschlands Position im internationalen Wettbewerb.

Beitrag zum Schutz aller

THW-Präsident Broemme, Bundesforschungsministerin Wanka und Bundesinnenminister de Maizière mit Schutzhelmen Bild vergrößern THW-Präsident Broemme, Bundesforschungsministerin Wanka und Bundesinnenminister de Maizière lassen sich Sicherheitstechnik vorführen

Die Sicherheitsforschung leistet einen bedeutenden Beitrag für die gesamte Gesellschaft - zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Einsatzkräfte bei Feuerwehr, Polizei oder Katastrophenschutz.Sie verknüpft Forschung und Wissenschaft mit den unmittelbaren Bedürfnissen der Sicherheitsbehörden - bspw. der Feuerwehr oder Rettungsdiensten. Dadurch werden praxistaugliche Lösungen entwickelt, die allen zugute kommen. Die Aufgabenbewältigung der Behörden wird erleichtert und die Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger verbessert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sifo.de und auf der Homepage des BMBF.

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Gemeinsam mit Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sucht das BMI nach innovativen Lösungen im Bereich der zivilen Sicherheit.

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