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Neue Länder WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG Pressemitteilung 10.06.2013 OECD be­wer­tet ost­deut­sche Hoch­schu­len po­si­tiv

Die OECD hat in einer internationalen Studie Hochschulstandorte in Ostdeutschland analysiert und dabei insbesondere die Gründungsdynamik untersucht.

Heute wurde das Ergebnis auf der Tagung "Unternehmensgründungen an ostdeutschen Hochschulen" in Berlin vorgestellt. Sechs ostdeutschen Hochschulen aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg wurde dabei ein positives Zeugnis ausgestellt. Der Studie zufolge wandelt sich Ostdeutschland zu einem modernen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort. Auch wenn der Abstand zur Wirtschaftsleistung im Westen Deutschlands noch immer beträchtlich ist, haben sich die zentralen Kennziffern wie das Bruttoinlandprodukt oder die Produktivität in den vergangenen Jahren weiter angenä-hert. Zu dieser Entwicklung tragen Unternehmensgründungen erheblich bei.

Dazu erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, Dr. Christoph Bergner: "Die Ergebnisse der OECD-Untersuchung sind eindeutig: Hochschulen sind für die wirtschaftliche Dynamik und die Erneuerung der regionalen Wissensbasis insbesondere in Ostdeutschland von großer Bedeutung. Gerade die Netzwerke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft haben sich in den vergangenen Jahren zu einem ostdeutschen Wettbewerbsvorteil entwickelt. Hochschulen sind Motoren der regionalen Wirtschaftsentwicklung in Ostdeutschland."

Im Einzelnen wurde in der Studie hinterfragt, wie groß die Gründungspotenziale sind, welche Beratungskapazitäten die Hochschulen vorhalten und wie es um die Verzahnung mit der Region und Wirtschaft bestellt ist. Potenziale sehen die Forscher in dem Transfer des in Forschungseinrichtungen generierten Wissens in die Wirtschaft, die Übertragung in marktfähige Produkte und in dem weiteren Ausbau der genutzten Lehrmethoden für die Gründungslehre an den untersuchten Hochschulen.

Die Tagung "Unternehmensgründungen an ostdeutschen Hochschulen" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, den ostdeutschen Landesregierungen und dem OECD-Programm für lokale Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung (LEED).

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