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Bundesregierung unterstützt weiterhin die deutsche Minderheit in Rumänien

1,656 Mio. Euro will das Bundesministerium des Innern im Jahr 2010 für Hilfen für die deutsche Minderheit in Rumänien zur Verfügung stellen. Mit der Bereitstellung der Mittel sollen sozialhumanitäre und gemeinschaftsfördernde Maßnahmen unterstützt werden. Besondere Bedeutung hat auch die Förderung von Projekten in Form von wirtschaftlichen Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen in Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft.

Ziel der Hilfenpolitik ist es, die kulturelle Identität der deutschen Minderheit in Rumänien zu bewahren. Welche Bedeutung die deutsche Minderheit in Rumänien hat, zeigte sich gerade im vergangenen Jahr an der Verleihung des Literaturnobelpreises an Herta Müller, die 1987 aus dem Banat nach Deutschland kam.

Trotz der EU-Zugehörigkeit Rumäniens haben die Förderziele nicht an Bedeutung verloren. Die Zusammenarbeit innerhalb der EU bietet Perspektiven für eine gemeinsame Förderung der deutschen Minderheit. Das ist von Interesse, da die deutsche Minderheit wiederum dazu beiträgt, die vielfältigen Bindungen zwischen Deutschland und Rumänien weiter zu beleben und zu stärken.

Der Einsatz der Fördermittel wurde auf der Jahresplanungskonferenz am 23. Januar 2010 in Hermannstadt von Vertretern des Bundesministeriums des Innern mit den Repräsentanten des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien einvernehmlich abgestimmt.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner, erklärte anlässlich der Jahresplanungskonferenz: "Die Bundesregierung bekennt sich zu ihrer im Koalitionsvertrag vom 26.10.2009 niedergelegten besonderen Verantwortung für die deutschen Minderheiten der MOE- und GUS-Staaten und wird die Förderung im Rahmen ihrer Hilfenpolitik auch künftig weiter fortsetzen".

Erscheinungsdatum
25.01.2010


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