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Informationsgesellschaft Moderne Verwaltung und Öffentlicher Dienst Pressemitteilung 14.05.2009 Der Be­auf­trag­te der Bundesregierung für Informationstechnik for­dert ak­ti­ve Ge­stal­tung des In­ter­nets mit IPv6

Der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Dr. Hans Bernhard Beus, hat heute am Hasso Plattner Institut den 2. IPv6 Gipfel in Potsdam eröffnet.

Ziel des Gipfels am 14. und 15. Mai ist es, die Zukunftsfähigkeit des Internets durch die Einführung des Internetprotokolls Version 6 (IPv6) sicherzustellen. Teilnehmer des Gipfels sind internationale Experten aus Asien, Europa und den USA.

Das bislang genutzte Protokoll IPv4 stößt mittlerweile an seine Grenzen, weltweit werden die Adressen für Anwender und Nutzer knapp.Staatssekretär Dr. Beus bezeichnete die Nutzung des Internetprotokolls Version 6 "als eine wichtige infrastrukturelle Grundsatzentscheidung, die wir fördern wollen, indem wir sie selber einsetzen und deren Verbreitung wir empfehlen werden." So wie die Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen einen größeren Empfängerkreis und vor allem die eindeutige Adressierbarkeit der Teilnehmer mit sich brachte, werden durch die Nutzung von IPv6 ausreichend Internet-Adressen zur Verfügung gestellt, können neue Technologien eingesetzt und Probleme bei der Adressverwaltung minimiert werden.
Staatssekretär Dr. Beus hat den vom deutschen IPv6 Rat auf dem Gipfel vorgelegten nationalen IPv6-Aktionsplan als wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung des Auftrags des 3. IT-Gipfels bezeichnet. "Wirtschaft, Wissenschaft und Bundesregierung arbeiten gemeinsam an einer erfolgreichen Einführung des neuen Protokolls in Deutschland". Er rief dazu auf, diesen Weg weiter zu verfolgen und sagte weitere aktive Unterstützung der Bundesregierung zu.

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