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Sport Sportförderung Nachricht 05.04.2017 Rück­blick auf ei­ne er­folg­rei­che Sai­son mit his­to­ri­scher Bi­lanz

Bundesinnenminister de Maizière ehrt Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Bundespolizei

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière mit den geehrten Sportlerinnen und Sportlern der Bundespolizeisportschule Bad Endorf sowie mit den Verantwortlichen der Bundespolizei (Quelle: BPOL)Bild vergrößern

Die Athletinnen und Athleten der Bundespolizei kamen gestern zu ihrer alljährlichen Saisonabschlussfeier in der Bundespolizeisportschule im oberbayerischen Bad Endorf zusammen.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière ließ es sich nicht nehmen, den Sportlerinnen und Sportlern im Rahmen eines Festaktes persönlich zu gratulieren und die herausragenden Leistungen zu würdigen. "Wir dürfen auf eine sehr erfolgreiche Wintersaison zurückblicken mit einer unglaublichen, ja historischen Bilanz" so der Minister.

Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, sich vor Ort einen Eindruck von den Trainingsbedingungen zu machen und mit den Sportlerinnen und Sportlern ins Gespräch zu kommen.

Medaillenregen für die Bundespolizei

Bei Welt- und Europameisterschaften gewannen die Bad Endorfer Sportlerinnen und Sportler in diesem Winter 46 Medaillen – davon 25-mal Gold, 10-mal Silber und 11-mal Bronze. Damit übertrafen sie sogar die erst in der letzten Saison aufgestellte Bestmarke von 44 Medaillen.

Wie vielen Wintersportfans sei ihm besonders das letzte Februar-Wochenende dieses Jahres in Erinnerung geblieben, erklärte de Maizière. Denn in nur 71 Stunden räumten die Athletinnen und Athleten 13 WM-Medaillen ab.

Mit Ablauf der Wintersportsaison 2016/2017 konnten die Sportlerinnen und Sportler der Bundespolizeisportschule die Erfolgsbilanz seit Einführung der Spitzensportförderung auf 715 Medaillen bei Olympischen Winterspielen, Weltmeisterschaften und Europameisterschaften erhöhen.

Weitere Erfolge

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière bei der Sportlerehrung (Quelle: BPOL)Bild vergrößern Bundesinnenminister de Maizière bei der Sportlerehrung

Ebenso beeindruckend sei die Bilanz der abgelaufenen Weltcupwettserie. Insgesamt standen die Sportlerinnen und Sportler der Bundespolizei 107-mal auf dem Siegerpodest und holten dabei die stolze Zahl von 49 Weltcupsiegen.

Anerkennung verdienen zudem die Bundespolizei-Sportler, die 118-mal die Plätze vier bis zehn belegten, betonte der Minister in seiner Rede.

Hinzu kommen weitere Kapitel für das "Sportgeschichtsbuch", das die "Athletinnen und Athleten mit Polizeiuniform" neu geschrieben haben. Hierzu gehören zum Beispiel

  • drei Bundespolizisten, die gemeinsam mit einem weiteren Athleten Gold bei einem WM-Team-Sportevent geholt haben,
  • ein Sportler aus Sachsen, der als Erster viermal hintereinander WM-Gold gewonnen und
  • zwei Bundespolizistinnen, die in der Eisrinne erstmals für einen WM-Doppelerfolg sorgten.

Spitzensportförderung als Erfolgsmodell

Die Leistungsbilanz zeige, dass viele der derzeit weltbesten Sportlerinnen und Sportler das Modell der "Dualen Karriere" durchlaufen. Hierbei wird die polizeifachliche Ausbildung bei der Bundespolizei und die Spitzensportförderung in Bad Endorf verknüpft. Die Spitzensportförderung der Bundespolizei sei somit ein Erfolgsmodell mit Vorbildcharakter.

Dennoch dürfe man sich nicht auf den Erfolgen ausruhen. Weiterentwicklung brauche Veränderung, so de Maizière. In diesem Zusammenhang kündigte der Minister an, Reformmaßnahmen sowohl für den sportlichen als auch den polizeifachlichen Bereich der "dualen Karriere", voranzubringen.

Bei allen Überlegungen stünden neben der Optimierung des Systems jedoch vor allem die Athletinnen und Athleten und deren Förderung im Mittelpunkt, betonte der Minister.

Grundlage für die Reformen ist unter anderem das vom Bundeskabinett am 15. Februar 2017 auf den Weg gebrachte Konzept zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung.

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