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Migration und Integration Illegale Migration Nachricht 20.03.2017 Il­le­ga­le Mi­gra­ti­on ge­mein­sam be­kämp­fen und ein­däm­men

Innenminister aus Europa und Nordafrika beraten sich in Rom zum Thema Migration

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich heute mit verschiedenen Amtskollegen zur ersten Konferenz zur zentralen Mittelmeerroute in Rom getroffen. Ziel der Konferenz war es, sich über Möglichkeiten auszutauschen, wie die Zahl der Flüchtlinge aus Afrika eingedämmt werden kann.

Eine Hauptaufgabe bestehe darin, diejenigen, die keine Bleibeperspektive in Europa haben, davon abzuhalten, den gefährlichen Weg nach Europa auf sich zu nehmen. Hierzu sind gemeinsame Schritte wie eine stärkerer Grenz- und Küstenschutz oder aber auch eine konsequente Rückführung erforderlich.

Hierzu erklärte Bundesinnenminister de Maizière:
"Wir haben ein gemeinsames Interesse daran, dass sich insbesondere diejenigen die nicht schutzbedürftig sind gar nicht erst aufmachen aus Staaten in Afrika, ihr Leben riskieren in der Wüste, kriminelle Schlepperorganisationen bezahlen, ihr Leben erneut riskieren bei der Überquerung des Mittelmeeres, um dann in Europa zu erfahren, dass sie keine Chance haben zu bleiben."

Neben Italien, Frankreich, Österreich, Malta, Slowenien und der Schweiz und EU-Kommissar Avramopoulos haben auch Tunesien und Libyen an den Beratungen teilgenommen. Damit sind erstmals die Länder zusammen gekommen, die u.a. als Herkunfts-, Transistoren oder Zielländer besonders von der Flüchtlingskrise betroffen sind.‎ Diese Treffen sollen nun in einer Kontaktgruppe regelmäßig fortgesetzt werden.

Zum Abschluss der Konferenz haben die Teilnehmer zudem eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, mit der sie sich zu einer stärkeren Zusammenarbeit und einem noch engeren Austausch bei der Bekämpfung der illegalen Migration und auch der Fluchtursachen verpflichten. Dazu gehört beispielsweise die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern oder auch mit Informationskampagnen darüber aufzuklären, was Flüchtlinge in Europa und auf ihrem Weg dorthin erwartet.

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