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IT und Netzpolitik DeMail Nachricht 21.10.2014 IT-Gip­fel 2014: Bund, Län­der und Wirt­schaft brin­gen De-Mail vor­an

Bundesinnenminister Thomas de Maizière präsentiert auf dem 8. Nationalen IT-Gipfel 2014 erste Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaft De-Mail.

De Maizère bestärkt die Zusage aus der Digitalen Agenda, bis Ende 2015 bei allen Bundesbehörden De-Mail einzuführen: "Die Bundesregierung wird ihren Beitrag zum Auftrag der Digitalen Agenda zur flächendeckenden Einführung von De-Mail leisten. Bis Ende 2015 werden weit über 200 Behörden und Einrichtungen des Bundes über De-Mail kommunizieren können. Und auch die Länder leisten ihren Beitrag: Sachsen wird beispielsweise dafür sorgen, dass Landesbehörden und Kommunen ab August 2016 über De-Mail erreichbar sind."

Die öffentliche Verwaltung treibt den De-Mail-Ausbau weiter voran. So hat die Deutsche Telekom bis heute 2000 Städte und Gemeinden für das Digitalbriefsystem gewonnen, jeden Monat kommen 200 dazu. 70 Prozent der Bundesbürger können ihre öffentliche Verwaltung inzwischen per De-Mail erreichen. Auch in der Wirtschaft und bei den Privatkunden wächst der De-Mail-Verbund. Ein Drittel der deutschen Großunternehmen und Zehntausende mittelständische Firmen haben inzwischen De-Mail-Verträge gezeichnet. Mehr als eine Million Privatkunden haben sich bei den De-Mail-Anbietern United Internet (GMX und WEB.DE), Deutsche Telekom sowie Mentana-Claimsoft (Francotyp-Postalia Gruppe) eine De-Mail-Adresse gesichert. Hunderttausende davon haben sich auch bereits für De-Mail mit Personalausweis identifiziert und verfügen damit über einen aktiven Zugang zum De-Mail-Netz.

De-Mail ist sicher, praktisch und spart Geld

Die De-Mail-Anbieter heben hervor, dass die De-Mail ein sicheres und praktisches Medium ist, mit dem die Kunden rechtsverbindlich kommunizieren und dabei gleichzeitig Geld sparen können. In Deutschland werden pro Jahr zirka 16 Milliarden Papierbriefe verschickt. Damit gehen für Firmen, Behörden und Privatpersonen aufwändige und teure Abläufe einher. Diese sollen durch einfache und kostensparende digitale De-Mail-Prozesse ersetzt werden. Schon heute bewährt sich die De-Mail in Behörden und Betrieben. Die Offensive der Bundesbehörden wird entscheidend dazu beitragen, dass bereits in wenigen Jahren Millionen Bundesbürger und Zehntausende Unternehmen den Kommunikationskanal nutzen werden.

Bund und Anbieter beschließen Arbeitsgemeinschaft De-Mail

Bund und Anbieter wollen bei De-Mail künftig noch enger zusammenarbeiten. Um De-Mail flächendeckend einzuführen, soll die in der Digitalen Agenda der Bundesregierung beschlossene "Arbeitsgemeinschaft De-Mail" hierzu konkrete Maßnahmen identifizieren und deren Umsetzung vorantreiben. Der Arbeitsgemeinschaft gehören gegenwärtig die United Internet AG mit ihren Marken 1&1, WEB.DE und GMX, das Bundesministerium des Innern, die Deutsche Telekom sowie die Francotyp-Postalia Holding AG mit ihrer Tochtergesellschaft Mentana-Claimsoft GmbH an.

Die Arbeitsgemeinschaft will künftig Behörden, Firmen und insbesondere Privatpersonen über eine eigene Kommunikationsplattform zu De-Mail informieren. Die Plattform wird anbieterneutral konkrete Fragen beantworten, Unterstützung bei der Einführung von De-Mail bieten und bereits heute existierende Anwendungsbeispiele vorstellen.

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