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Moderne Verwaltung und Öffentlicher Dienst Verwaltungsorganisation Nachricht 07.11.2012 Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um des In­nern auf der Mes­se Mo­der­ner Staat

Die Messe fand am 6./7. November 2012 in Berlin statt.

Die Messe Moderner Staat wurde dieses Jahr am 6./7. November 2012 zum 16. Mal in Berlin ausgerichtet. Partnerland in diesem Jahr war der Freistaat Bayern. Neben dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMI Dr. Schröder nahmen die österreichische Innenministerin Mikl-Leitner und Staatssekretär Pschierer, IT-Beauftragter der Bayrischen Staatsregierung, an der Eröffnungsveranstaltung der Messe teil.

Staatssekretär Dr. Schröder betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung einer modernen Verwaltung vor dem Hintergrund der aktuellen demografischen Entwicklung. Dazu gehört die Modernisierung der Verwaltungsabläufe, aber auch die Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber. Innenministerin Mikl-Leitner stellte die zwei Schwerpunkte Österreichs bei der Modernisierung der Verwaltung dar – eine transparente und effiziente Verwaltung, die aber auch bürgernah sein muss. Staatssekretär Pschierer betonte in seiner Rede die Partnerschaft mit den Kommunen, insbesondere beim Ausbau der E-Government Angebote der Verwaltung.

Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ole Schröder und die österreichische Bundesinnenministerin Johanna Mikl-Leitner + Dr. Schröder und Frau Mikl-Leitner beim Messerundgang Quelle: BMI

Beim anschließenden Messe-Rundgang besuchten Staatssekretär Dr. Schröder, Innenministerin Mikl-Leitner und Staatssekretär Pschierer u.a. den Stand des Bundesministeriums des Innern. Hier wurden ausgewählte Projekte vorgestellt, mit denen der Bund Infrastrukturen aufbaut, die allen Ebenen der Verwaltung von Nutzen sein können. So wurde mit der Nationalen Prozessbibliothek ein Vorhaben besichtigt, das das vorhandene Wissen zu Verwaltungsprozessen in einer Datenbank sammelt und kostenfrei für alle Verwaltungsbeschäftigte in Bund, Ländern und Kommunen zur Verfügung stellt. Mit dem Projekt "e-Rechnung" verfolgt die Bundesregierung das Ziel, den Anteil des elektronischen Rechnungsverkehrs zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu steigern. Als Maßnahme des Bürokratieabbaus sollen Rechnungen so schneller und unbürokratischer bezahlt werden können. Zudem wurde Vorhaben „Open Government Data Deutschland“ vorgestellt. Open Government meint offenes Verwaltungs- und Regierungshandeln. Mit dem Projekt „Open Government“ soll dazu ein zentrales Datenportal geschaffen werden, das die entsprechenden Seiten in Bund, Ländern und Kommunen vernetzt.

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