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Migration und Integration Asyl und Flüchtlingsschutz Nachricht 03.09.2012 Dr. Schröder begrüßt 195 Flüchtlinge

Staatssekretär Dr. Ole Schröder begrüßte heute am Flughafen in Hannover zusammen mit dem Präsidenten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Dr. Manfred Schmidt, und Vertretern der Länder 195 Flüchtlinge aus einem Flüchtlingslager in Tunesien. Sie sind die ersten von insgesamt 900 Flüchtlingen, die in den nächsten drei Jahren im Rahmen eines sogenannten Resettlementprogramms in Deutschland aufgenommen werden sollen. Dies hatte die Innenministerkonferenz im Jahr 2011 beschlossen.

Dazu sagte Dr. Schröder: „Mit dem Resettlement von Flüchtlingen erreichen wir unmittelbar besonders schutzbedürftige Menschen. Indem wir hier neue und dauerhafte Lebensperspektiven eröffnen, leistet Deutschland einen weiteren wichtigen humanitären Beitrag neben der Unterstützung von Flüchtlingen in Krisenregionen und Asyl im Inland.“

Bei den Angekommenen handelt es sich um Menschen aus den Herkunftsländern Sudan, Somalia, Eritrea, Irak, Äthiopien, Pakistan, Nigeria und der Demokratischen Republik Kongo. Eine wichtige Gruppe dieser humanitären Aufnahmeaktion sind Familien und Alleinerziehende mit Neugeborenen und Kindern. Nahezu alle Personen haben sich vor dem Ausbruch der Kämpfe zum Sturz des Regimes von Muammar Al-Gaddafi im Februar 2011 in verschiedenen Regionen und Städten Libyens aufgehalten und flüchteten in das grenznahe tunesische Flüchtlingslager in Shousha.

Die Flüchtlinge wurden bereits in Tunesien mit einer kulturellen Erstorientierung sowie mit ersten Eindrücken der deutschen Sprache auf ihr neues Leben in Deutschland eingestimmt. Im Grenzdurchgangslager Friedland werden die Flüchtlinge in den nächsten zwei Wochen weiter auf ihr Leben in Deutschland vorbereitet. Mit dieser Vorbereitung und anschließenden weiteren Maßnahmen in Deutschland, wie beispielsweise der sofortigen Teilnahme an einem Integrationskurs, erhalten alle Flüchtlinge die Möglichkeit, sich schnellstmöglich in ihrer neuen Heimat einzuleben.

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