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Gesellschaft und Verfassung Europa Nachricht 05.06.2012 Freiheitsbewegungen sind Teil der europäischen Erinnerung

Am 5. Juni 2012 wurde in der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) das Buch "Freiheit, ach Freiheit…; Vereintes Europa, geteiltes Gedächtnis", herausgegeben von Zsuzsa Breier und Adolf Muschg, der Öffentlichkeit präsentiert.

Unter der Moderation von Dieter Kronzucker diskutierten der KAS-Vorsitzende Prof. Pöttering, der Botschafter der Republik Polen Dr. Marek Prawda und der Schriftsteller Prof. Dr. Adolf Muschg.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Ole Schröder, führte mit einer Rede in die Veranstaltung ein. Er betonte, dass die europäische Freiheitsrevolution von 1989/90 konstitutiv für das neue Europa nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes stehe. Die Erfahrung der kommunistischen Diktatur, ihre schließlich erfolgreiche Überwindung und damit auch die Freiheitsbewegungen im östlichen Teil des Kontinents gehören zum kollektiven Gedächtnis Europas.

"Überall, wo es diese Diktaturerfahrung gegeben hat, ist darum eine umfassende und anhaltende Aufarbeitung notwendig. Wenn Europa zusammenwachsen soll, so gehört dazu auch, dass die Menschen zu beiden Seiten des einstigen Eisernen Vorhangs einander ernst nehmen, auch in ihren historischen Erfahrungen", sagte Dr. Schröder. Und er zitiert einen Satz  aus dem vorgestellten Buch "Freiheit, ach Freiheit…": "Die Erweiterung der EU braucht auch die Erweiterung der Erinnerung."

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