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Sport Nachricht 22.05.2012 Austausch mit Spitzensportlern

Sommerliche Temperaturen, die olympischen Sommerspiele vor der Tür, aufgeschlossene Leistungssportler und ein entspannter Bundesinnenminister - das waren die "Zutaten" für eine interessante Gesprächsrunde auf Schloß und Gut Liebenberg bei Berlin im Rahmen des "Elite Forums" der Deutschen Sporthilfe (DSH).

Das bewährte Veranstaltungskonzept versucht eine Brücke zu schlagen zwischen dem Alltag der Sportlerinnen und Sportler und beispielsweise der Frage "Was kommt nach der Karriere im Leistungssport?" Das Forum bietet Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, Fragen aus ihrem sportbetonten Umfeld und weit darüber hinaus mit Experten und herausragenden Repräsentanten der Gesellschaft zu diskutieren und entsprechende Kontakte zu knüpfen. Dazu kommen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur ins Gespräch mit Sportlern und auch der für den Sport zuständige Innenminister Dr. Hans-Peter Friedrich lässt sich die Gelegenheit nicht nehmen und nimmt sich die Zeit, mit den Athleten ins Gespräch zu kommen. Friedrich zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Sportlerinnen und Sportler und sagte: „Was sie geleistet haben und leisten verdient allerhöchsten Respekt“.

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich im Gespräch mit Sportlerinnen und Sportlern beim Elite-Forum Deutsche Sporthilfe + Diskussionsrunde Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel

Im Mittelpunkt der Diskussion standen heute Fragen zur Finanzierung des Spitzensports und der Rolle des Staates. Dr. Friedrich zeigte großes Verständnis für die Sorgen der Athletinnen und Athleten. Gleichzeitig wies er jedoch darauf hin, dass nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen. Friedrich betonte aber, dass er sich auch in Zukunft dafür einsetzen werde, dass in den Haushaltsberatungen die Interessen des Sports im Rahmen der Möglichkeiten bestmöglich berücksichtigt werden. Er würdigte den Sport als gesellschaftliche Kraft, betonte dessen Autonomie und erinnerte aber in diesem Zusammenhang gleichzeitig an die korrespondierende Eigenverantwortlichkeit. Staatliche Sportförderung könne immer nur eine unterstützende Rolle spielen. Dies habe sich im Sport wie auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft sehr gut bewährt.

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