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Sport POLITIK UND GESELLSCHAFT Nachricht 11.04.2011 Kraft und Ele­ganz - Turn-EM 2011

Sportminister Dr. Hans-Peter Friedrich besuchte am 10. April die Turn-EM und fieberte bis zur letzten Minute mit den deutschen Spitzensportlern. An diesem zweiten Tag der Gerätefinals knüpften die Deutschen in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle an ihre bisherigen Erfolge auf der EM an: Der 23jährige Marcel Nguyen aus München erkämpfte sich an seinem Paradegerät, dem Barren, mit einer großartigen Übung die Goldmedaille und überzeugte später noch einmal am Reck, wo er hinter seinem Team-Kollegen, dem 23jährigen Philipp Boy aus Cottbus (Silber) und dem Niederländer Epke Zonderland (Gold) die Bronzemedaille holte.

Sportminister Dr. Hans-Peter Friedrich besuchte am 10. April die Turn-EM und fieberte bis zur letzten Minute mit den deutschen Spitzensportlern. An diesem zweiten Tag der Gerätefinals knüpften die Deutschen in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle an ihre bisherigen Erfolge auf der EM an: Der 23jährige Marcel Nguyen aus München erkämpfte sich an seinem Paradegerät, dem Barren, mit einer großartigen Übung die Goldmedaille und überzeugte später noch einmal am Reck, wo er hinter seinem Team-Kollegen, dem 23jährigen Philipp Boy aus Cottbus (Silber) und dem Niederländer Epke Zonderland (Gold) die Bronzemedaille holte. Die Ergebnisse der deutschen Turner können sich mit insgesamt zwei mal Gold, drei mal Silber und zwei mal Bronze durchaus sehen lassen. Damit bekleiden sie Rang drei im Medaillenspiegel hinter Russland und Rumänien.

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Minister Friedrich, in dessen Zuständigkeit auch die Spitzensportförderung fällt, gratulierte im Rahmen der Flower Ceremony und zeigte sich sehr angetan angesichts der sportlichen Höchstleistungen der Turner: "Es ist schon ein besonderes Ereignis hier dabei zu sein und die unglaubliche Stimmung mitzuerleben. Die Sportler bringen Spitzenleistungen. Dieses Zusammenspiel von Kraft und Eleganz, von höchster Konzentration und perfekter Technik ist beeindruckend."

Philipp Boy am ReckBild vergrößernPhilipp Boy am Reck Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel

Die Max-Schmeling-Halle tobte vor allem während des letzten Finals am Königsgerät der Männer, dem Reck. Als erster Turner zeigte Philipp Boy sein Können und erreichte die Wertung 15.350. Marcel Nguyen - der vierte Starter in dieser Disziplin - kam mit 15.300 Punkten ganz dicht an seinen Mannschaftskollegen heran. Die Spannung in der Halle blieb bis zum letzten Turner fühlbar, denn jeder wusste, dass dieser, der Niederländer Epke Zonderland, der gefährlichste Konkurrent für die deutschen Turner war, die bis dahin die Führung behalten hatten. Mit 15.575 Punkten "flog" der Holländer dann auch auf Goldkurs.

Der große Erfolg der deutschen Turner bei dieser EM hat einmal mehr gezeigt, dass die Förderung der Spitzensportmaßnahmen im Turnen, die derzeit bei etwas über 2 Mio. Euro liegen, gut angelegt sind.

Und ein Weiteres hat die gelungene Veranstaltung in Berlin erneut bewiesen: Deutschland ist ein wunderbarer Gastgeber für Sportgroßveranstaltungen. Auch auf der Turn-EM konnten sich alle Sportler - egal welcher Nationalität - einer großen Unterstützung durch das Publikum erfreuen. Deutschland ist eben eine Sportnation!

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