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Politische Bildung Nachricht 16.06.2010 "Schü­ler Hel­fen Le­ben"

Arbeiten für eine gute Sache und bei dieser Gelegenheit den Bundesinnenminister kennenlernen - dafür ließen Felix Süllwold und Cyrill Engelmann von der Nordseeinsel Sylt am 17. Juni gern einmal einen Tag lang den Schulbesuch ausfallen. Schüler Helfen Leben (SHL) heißt der Verein, der mit dem Erlös aus dem Sozialen Tag Hilfsprojekte auf dem Balkan unterstützt. "Dass alles von der Planung bis zur Abwicklung von den Schülern organisiert wird, gefällt mir besonders gut an diesem Projekt - eine starke Sache!", erklärte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière seinen beiden jugendlichen Gästen im Gespräch in seinem Dienstzimmer.

Arbeiten für eine gute Sache und bei dieser Gelegenheit den Bundesinnenminister kennenlernen - dafür ließen Felix Süllwold und Cyrill Engelmann von der Nordseeinsel Sylt am 17. Juni gern einmal einen Tag lang den Schulbesuch ausfallen. Schüler Helfen Leben (SHL) heißt der Verein, der mit dem Erlös aus dem Sozialen Tag Hilfsprojekte auf dem Balkan unterstützt. "Dass alles von der Planung bis zur Abwicklung von den Schülern organisiert wird, gefällt mir besonders gut an diesem Projekt - eine starke Sache!", erklärte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière seinen beiden jugendlichen Gästen im Gespräch in seinem Dienstzimmer. "Deshalb habe ich auch für den Sozialen Tag sehr gern die Schirmherrschaft übernommen."

Mit dem Sozialen Tag veranstaltet SHL mittlerweile jährlich die größte von Schülern organisierte Hilfsaktion Europas. Das Prinzip ist einfach: Schüler arbeiten für einen Tag in einem Betrieb bzw. bei einem öffentlichen Arbeitgeber. Ihren Arbeitslohn spenden sie dann für ein entsprechendes Hilfsprojekt. Die Umsetzung ist keinesfalls so einfach: Schüler müssen "rekrutiert", Arbeitgeber überzegt und Hilfsprojekte ausgewählt, angeschoben und realisiert werden. "Um all das und mehr kümmern sich die Jugendlichen selbst.", erläuterte Philipp Kiencke, der derzeit als Bundeskoordinator für die Aktivenbetreuung sein freiwilliges soziales Jahr bei SHL absolviert.

Schüler bei ihrer Arbeit im BMI + Schüler bei ihrer Arbeit im BMI Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel

Felix und Cyrill hatten während ihres Arbeitstages im BMI die Gelegenheit, Vieles im Hause kennenzulernen: Das Lagezentrum, die Bundespolizeidirektion, das Ministerbüro. Ihre Haupttätigkeiten absolvierten sie in der Poststelle und mit Botengängen. Ein Teil der Post muss auch den Minister erreichen, und dieser empfing die beiden Schüler herzlich. Bevor de Maizière sich nach ihrem bisherigen Arbeitstag erkundigte, erläuterte er seinen Gästen kurz den Ausblick aus seinem Büro über die Hauptstadt. Dann hatte er so manche Frage zum Postverteilungssystem im Haus und zeigte sich vor allem sehr interessiert an dem Eindruck, den die Schüler vom BMI gewonnen haben. "Es ist gar nicht so, wie man sich eine Behörde so vorstellt.", äußerte Felix. "Die Mitarabeiter sind hier alle sehr freundlich und arbeiten richtig gut zusammen - den Eindruck habe ich." Schmunzeln musste de Maizière über eine Information, die sich in der Einschätzung von Cyrill wiederfand: "Wenn man mal gefragt hat, haben alle Sie - also den Minister - sehr gelobt. Das kam so an, als sei der Minister richtig chillig und entspannt."

De Maizière interessierte sich nicht nur für Einzelheiten zum Projekt, sondern auch für den persönlichen Hintergrund seiner drei Besucher und fragte nach deren Zukunftsplänen. Anschließend gingen alle Beteiligten wieder ihrer Arbeit nach - denn das Geld für die Hilfsprojekte will verdient werden und das Land regiert.

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