Sport Nachricht 30.04.2010 Silbernes Lorbeerblatt verliehen
+ Silbernes Lorbeerblatt für Felix Loch
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler hat am 30. April 2010 an 141 Sportlerinnen und Sportler das Silberne Lorbeerblatt verliehen. Er zeichnete damit die Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner der XXI. Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver, der X. Paralympischen Winterspiele 2010 in Vancouver, der XXI. Deaflympischen Sommerspiele 2009 in Taipeh sowie der XVI. Deaflympischen Winterspiele 2007 in Salt Lake City aus.
"Wir haben mitgefiebert. Der Puls schlug zu Hause vor dem TV mindestens genauso wie im Stadion"
, sagte Köhler. Der Bundespräsident betonte, dass der Orden eine Anerkennung der Leistungen, aber vor allem des vorbildlichen Verhaltens und sportlichen Fairplays ist.
+ PSt Dr. Schröder mit den geehrten Bundespolizisten
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
Unter den Geehrten waren auch Sportlerinnen und Sportler der Bundespolizei, u.a. der jüngste Goldmedaillengewinner aller Zeiten im Rennrodeln, Felix Loch, aber auch die Biathletin Martina Beck, die ihre sportliche Laufbahn mit einer Bronzemedaille in der Staffel über 4x6 km krönte und nach den Winterspielen in Vancouver beendete.
Eine Wiederholung der Erfolge erhofft sich Köhler auf deutschem Boden - mit einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung Münchens für das Jahr 2018. "Ich stelle mir ein ähnliches Sportfest vor, wie wir es bei der Fußball-Weltmeisterschaft hatten"
, sagte Köhler.
+ Dank im Namen der Sportler
Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel
André Lange, Bob-Olympiasieger dankte Köhler für die Wertschätzung. Der Ski-Rennfahrer und vierfache Gold-Gewinner bei den Paralympics, Gerd Schönfelder, sagte: «Wir wissen, dass Sie dies nicht aus Routine machen, sondern aus Überzeugung.» Für die ebenfalls geehrten Teilnehmer der Weltspiele der Gehörlosen, den Deaflympics in Taipeh 2009 und Salt Lake City 2007, nutzte der Schütze Ingo Schweinsberg die öffentliche Aufmerksamkeit der Preisverleihung und warb um mehr Sponsoren und Einsatz für behinderte Sportler.
Das Silberne Lorbeerblatt wurde am 23. Juni 1950 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet. Es ist die höchte nationale Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen. Es ist ein tragbares Ehrenzeichen, auf dessen Rückseite Ort und Jahreszahl der Spiele eingraviert sind. Zusätzlich erhalten die Sportlerinnen und Sportler eine Miniatur des Ehrenzeichens und die Verleihungsurkunde.
Die Mannschaftsauszeichnung ist eine vergrößerte Darstellung des tragbaren Silbernen Lorbeerblattes. Sie wird stellvertretend für die Mannschaftssportler dem Mannschaftskapitän oder einem Vertreter der Mannschaft überreicht.





