DER BEAUFTRAGTE DER BUNDESREGIERUNG FÜR DIE NEUEN BUNDESLÄNDER BEAUFTRAGTER DER BUNDESREGIERUNG FÜR DIE NEUEN BUNDESLÄNDER Nachricht 24.06.2011 Dr. Bergner spricht auf der Mitgliederversammlung des sächsischen Handwerkstages in Dresden
+ Bergner bei Besuch des Sächsischen Handwerkstages
Quelle: Sächsischer Handwerkstag
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Christoph Bergner, hat am 23. Juni 2011 auf der Mitgliederversammlung des sächsischen Handwerkstages eine Rede zu aktuellen Aspekten der Entwicklung der Neuen Bundesländer gehalten. Dabei zog er für die Zeit seit der Wiedervereinigung eine positive Bilanz. In den zurückliegenden 20 Jahren haben sich die Neuen Bundesländer zu leistungsfähigen Wirtschaftsstandorten mit einer modernen Infrastruktur entwickelt.
Inzwischen hat die Wirtschaft der Neuen Bundesländer bezüglich öffentlicher Infrastruktur vielerorts gleiche Wettbewerbsvoraussetzungen wie bei den meisten Standorten im Westen. Die Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft, das Fehlen von Firmensitzen international agierender Großunternehmen in den östlichen Bundesländern stellen demgegenüber einen strukturellen Nachteil dar, der auch das Handwerk betrifft, indem beispielsweise manche hochwertigen Auftragssegmente für handwerkliche Dienstleistungen fehlen.
Bergner sieht deshalb verstärkt die Aufgabe, die Nachteile der kleinteiligen Wirtschaftsstruktur durch Vernetzung und Kooperation zu überwinden. Er appellierte an das Handwerk, seine traditionsreichen und hoch entwickelten Selbstorganisations- und Selbstverwaltungseinrichtungen (Kammern, Innungen) in Ostdeutschland besonders auch als Ausgangspunkt für Vernetzungsansätze zu nutzen.





