Aufenthaltsgestattung

Einem Ausländer, der um Asyl nachsucht, ist zur Durchführung des Asylverfahrens der Aufenthalt in der Bundesrepublik gestattet (§ 55 Abs. 1 Asylgesetz). Die Aufenthaltsgestattung erlischt u.a. bei Unanfechtbarkeit der Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Mit der Anerkennung als Asylberechtigter, der Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention oder der Gewährung subsidiären Schutzes hat ein Ausländer Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, die die Ausübung der Erwerbstätigkeit gestattet (§ 25 Abs. 1 und Abs. 2 AufenthG). Bei Feststellung eines zielstaatsbezogenen Abschiebungsverbots (§ 60 Absatz 5 und 7 Satz 1 AufenthG) soll eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden (§ 25 Absatz 3 AufenthG).