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Publikation 22.08.2011 Sek­to­ren- und Bran­chen­ein­tei­lung Kri­ti­scher Infrastrukturen

Auf der Grundlage ausführlicher Diskussionen im Rahmen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe und eines intensiven Abstimmungsprozesses auf Bundesebene haben sich Bund und Länder auf eine einheitliche Sektoreneinteilung der Kritischen Infrastrukturen verständigt. Augenfälligste Änderung ist die Überleitung der bisherigen Branchen Gesundheit, Wasserversorgung und Ernährung in drei eigenständige Sektoren. Darüber hinaus weist ein neuer Sektor „Medien und Kultur“ neben dem Rundfunk und der Presse auch Kulturgut und symbolträchtige Bauwerke als Kritische Infrastruktur aus.

Über die neue Sektoreneinteilung hinaus einigten sich die Bundesressorts auf eine für die Bundesebene gültige Untergliederung der Sektoren in 29 Branchen. Mit der Einteilung Kritischer Infrastrukturen in neun Sektoren liegt erstmals eine für Bund und Länder einheitliche Grundlage für die Kooperation von Staat und Wirtschaft beim Schutz Kritischer Infrastrukturen vor.

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